LASK-Bosse Gruber und Werner.

Klares Statement

LASK wehrt sich gegen harte Vorwürfe

LASK-Vizepräsident Jürgen Werner soll sich mit Transfereinnahmen bereichert haben. Jetzt setzten die Linzer zum Gegenschlag an.

Das Wochenendmagazin "News" deckte einen vermeintlichen Skandal auf: Jürgen Werner, Vizepräsident des Fußball-Bundesligisten LASK, wird in Zusammenhang mit rechtlich fragwürdigen Geschäftspraktiken gebracht. Werner soll "entweder zur Gänze oder zumindest teilweise wirtschaftlicher Eigentümer der Transferrechte" von LASK-Spielern gewesen sein - und zwar auch nach 2015, als dieses "Third-Party-Ownership" von der FIFA untersagt worden war.

Der ehemalige Spielervermittler Werner, der später in Personalunion auch Berater und Sportvorstand des LASK war und sich seit 2019 auf seine Rolle als Vizepräsident der Linzer konzentriert, soll laut "News" geschäftsführender Gesellschafter einer Investmentfirma gewesen sein, die "in den letzten Jahren einen Erlös von mutmaßlich mehr als vier Millionen Euro aus Transfereinnahmen an LASK-Spielern erzielt" habe.
 

"Alle Behauptungen waren und sind falsch"

Jetzt holten die Linzer zum Gegenschlag aus. In einer offiziellen Aussendung des Vereins hieß es: "In der aktuellen Ausgabe (Erscheinung 23.4.2021) des Magazins NEWS erschien ein unwahrer Artikel gegen unseren Vizepräsidenten Jürgen Werner. Dies ist ein weiterer medialer Schlag in einer Reihe von gesteuerten Vorwürfen um unseren Verein, vor allem aber Spieler und Funktionäre vor wichtiigen Spielen, wie jetzt dem Cup-Finale in Klagenfurt, abzulenken und zu verunsichern."

Die Linzner reihten die Vorwürfe der letzten Monate auf und hielten fest: "Alle Anschuldigungen und Behauptungen waren und sind falsch."

Werner selbst sagte: "Ich halte fest, dass aktuell weder ich noch irgendeine Firma wirtschaftlicher Eigentümer eines LASK-Spielers ist. Sämtliche Transferrechte aller Spieler des LASK liegen beim LASK."