Mattersburg feuert 'Major': Sein unschöner Abschied

Nicht einmal eingewechselt

Mattersburg feuert 'Major': Sein unschöner Abschied

Stefan Maierhofer ist plötzlich auf der Suche nach einem neuen Klub. Gebührend verabschieden durfte er sich nicht.

Stefan Maierhofer und der SV Mattersburg gehen nach der am Sonntag zu Ende gegangenen Fußball-Bundesliga-Saison getrennte Wege. Der auslaufende Vertrag des Ex-ÖFB-Teamstürmers wird nicht verlängert. "Der Verein hat mir mitgeteilt, dass nächstes Jahr ein bisschen verjüngt wird", sagte der Stürmer im Sky-Interview. Der 35-Jährige ist jetzt auf Vereinssuche, seine Karriere will er noch nicht beenden.

   "Ich möchte einfach noch weiter aktiv Fußball spielen, deshalb trennen sich jetzt unsere Wege", gab Maierhofer Einblick. Der 2,02-Meter-Mann hatte nach einem halben Jahr ohne Verein Ende Jänner 2017 bei den Burgenländern angeheuert. Diese Saison spielte er nur in der Anfangsphase eine tragende Rolle, den Großteil seiner 23 Ligapartien absolvierte er als "Joker". Fünf Tore gelangen ihm in der Meisterschaft, zwei Tore waren es zudem in vier ÖFB-Cup-Spielen.
 

Nicht einmal zum Abschied eingewechselt

Zu einem Abschiedsspiel im Mattersburg-Dress kam es am Sonntag nicht mehr, Coach Gerald Baumgartner wechselte Maierhofer nicht ein. "Ich hätte natürlich gerne gespielt, aber es ist halt so", verlautete der Stürmer. Schmutzwäsche waschen wollte er nicht. "Die letzten eineinhalb Jahre waren wirklich eine schöne Zeit", betonte Maierhofer. Jetzt werde sich einfach etwas Neues ergeben.

"Ich habe bis letzte Woche noch geglaubt, dass ich hierbleiben werde. Ich werde einfach schauen, welche Aufgabe interessant ist , wo ein Spielertyp, so eine Person wie ich es bin, gefragt ist, Gespräche führen und dann wird man sehen, wohin die Reise geht", lässt sich Maierhofer alles offen. Vertragsgespräche haben für ihn aktuell nicht oberste Priorität, da Ende Juni die A-Lizenz-Trainer-Abschlussprüfung ansteht. "Das ist für mich ganz wichtig, darauf gilt meine volle Konzentration", erläuterte der Ex-Rapidler.