Rapid-Bosse würden Fehler nie zugeben

Krankl-Kolumne

Rapid-Bosse würden Fehler nie zugeben

ÖSTERREICH-Kolumnist findet klare Worte zur grün-weißen Situation.

Auch wenn die Situation beim SK Rapid völlig zerfahren ist, als Grün-Weißer weigere ich mich über den Abstiegskampf zu sprechen. Das bringe ich in meinen Kopf nicht hinein.

Wie blank die Nerven liegen, beweist die Tatsache, dass selbst Sportdirektor Fredy Bickel nach dem letzten Spiel der Kragen geplatzt ist. Ich habe ihn bisher als netten, zuvorkommenden und ruhigen Menschen wahrgenommen. Er dürfte jetzt die Felle davonschwimmen sehen.

Dass Trainer Damir Canadi ein schwaches Nervenkostüm hat und die Mannschaft kritisiert, ist nachvollziehbar. Nach den schrecklichen Monaten ohne Aussicht auf Besserung ist das mehr als normal.

Funktionäre würden Fehlgriffe zugeben
Ist Rapid noch zu retten? Eigentlich gibt es da nichts zu retten, weil man eh schon im Niemandsland ist. Unabhängig von der Qualität des Kaders, was da abgeht, ist Rapids unwürdig.

Trotzdem bleibe ich dabei: Rapid wird Trainer Canadi nicht feuern. Da würden die Klubverantwortlichen ihre eigene Unfähigkeit und den nächsten Fehlgriff zugeben. Dazu sind die Herren viel zu eitel.