Rapid-Tor sorgt für dicke Luft

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Rapid-Tor sorgt für dicke Luft

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Rauchschwaden und Abseits bei Szantos Tor gegen Sturm.

Sturm bleibt weiter die Mannschaft der Stunde. Mit dem 1:1 gegen Rapid blieben die Grazer gegen alle drei Top-Teams unbesiegt, gegen Salzburg und die Austria hatte es gar 3:1-Siege gegeben. Als Belohnung lachen die Steirer weiter von Platz eins. Dennoch verging Sturm-Trainer Franco Foda bei der Spiel-Analyse die gute Laune. Grund: Der Rapid-Ausgleich fiel seiner Meinung nach nicht regelkonform.

Foda forderte vergeblich Abbruch
"In der Phase, wo wir am Drücker waren, bekamen wir das 1:1 - aber aus klarer Abseitsposition. Noch mehr störten mich aber die Sichtverhältnisse. Man konnte in unserem Strafraum kaum mehr etwas erkennen und ich habe den vierten Offiziellen hingewiesen, die Partie zu unterbrechen. Das hat er aber nicht getan." Schiedsrichter Drachta widersprach im TV-Interview: "Dafür gab es keine Veranlassung, wir haben eine klare Sicht gehabt." Schwacher Trost für die Sturm-Fans: Drachta gestand zumindest den Abseits-Fehler ein.

Büskens: "Damit können wir nicht zufrieden sein"
Während die Grazer mit 16 Punkten so gut wie zuletzt 2009 dastehen, hinken die Hütteldorfer mit zwölf Zählern hinterher. Rapid-Coach Mike Büskens: "Wir haben den Gegner über Nachlässigkeiten ins Spiel gebracht, wurden nach einem Standard bestraft und damit können wir nicht zufrieden sein."
 

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