Schwab setzt Rapid unter Druck

Vertragspoker um Rapid-Kapitän

Schwab setzt Rapid unter Druck

Fußball-Bundesliga-Vizemeister Rapid startet dieser Tage ohne Stefan Schwab in die Vorbereitung.

Der bisherige Kapitän der Hütteldorfer wird nach Auslaufen seines Vertrages fix am (heutigen) Dienstag bei den medizinischen Untersuchungen und Leistungseinheiten in Gruppen auf der Schmelz und aller Voraussicht nach auch am Mittwoch bei der ersten Einheit auf dem Rasen in Hütteldorf fehlen.
 
"Die Entscheidung hängt von Rapid ab, ob sie mir noch etwas anbieten können. Die ersten ein, zwei Tage bin ich jetzt nicht dabei, aber dann muss man eine endgültige Entscheidung treffen", sagte Schwab dem "Kurier". Vor allem aufgrund der Coronakrise konnte man sich bisher nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Der Mittelfeldspieler hat dabei durchaus Verständnis für die Probleme bei Rapid: "Der Club wird länger zuwarten wollen, weil sich vielleicht im Hintergrund noch etwas löst. Aber man muss sich auch in meine Rolle hineinversetzen. Ich bin schon seit drei Wochen beim AMS und muss auch planen."
 
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Barisic: "Er kann sich Destination aussuchen"

Im Alter von 29 Jahren sei ihm auch die Laufzeit wichtig. "Da brauche ich keine halbe Lösung", so Schwab. Mit seinen Leistungen machte er sich auch für das Ausland interessant. Sportchef Zoran Barisic gegenüber "Heute": "Es wird ziemlich schwer. Er ist in einem Alter, in dem das Ausland sehr reizvoll ist. Vor allem finanziell. Er kann sich die Destination sogar aussuchen."
 
Damit plant Rapid vorerst ohne ihren Kapitän: "Planen kann ich nur mit Spielern, die fix bei uns sind. Dabei wird alles unternommen, um eine Lösung zu finden. Ein Kurzzeit-Kontrakt bis zum Ende der Champions-League-Quali ist rechtlich nicht drin. Leider. Wir haben das auch durchgedacht."

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Für neue Hochkaräter bei den Hütteldorfern ist nicht die Zeit. "Corona hat uns so richtig reingepfuscht. Wir wollten eigentlich aufs Erreichte aufbauen, einen draufsetzen. Jetzt müssen wir neue Pläne entwickeln", hadert Barisic. "Am allerliebsten wäre es mir gewesen, die Mannschaft wäre noch einige Zeit zusammengeblieben, wie sie ist."

Der Vertragspoker um Stefan Schwab hält wohl noch länger an. Der Salzburger ist seit 2014 in Hütteldorf tätig und brachte es dabei auf 241 Pflichtspiele (51 Tore und 51 Assists). 

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