Ferdinand Feldhofer

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So startet Rapid neu durch

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Feldhofer verrät, wie er die Länderspielpause genutzt hat 

Rekordmeister Rapid rettete sich mit einem kleinen Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. Die Hütteldorfer erkämpften trotz Blitz-Rückstand ein 1: 1 gegen Meister Salzburg. Dadurch konnte Trainer Ferdinand Feldhofer in den vergangenen Tagen ruhig auf das morgige Ligaspiel bei WSG Tirol hinarbeiten. "Intern ist es bei uns gar nicht so unruhig wie es nach außen scheint, das hat sich in den zwei Wochen nicht verändert, aber es war um ein Alzerl ruhiger als zuvor, weil der ganze Fokus auf dem ÖFB-Team war", sagte der Steirer. Doch an welchen Schrauben hat der Coach genau gedreht? "Wir haben im technischtaktischen Bereich an Dingen gefeilt, haben Dreierund Viererkette trainiert, viel im physischen Bereich gemacht und auch viel Zeit in den Torabschluss investiert." Zudem sei ein großer Fokus auf Standardsituationen gelegt worden. "So gut wir es in der Defensive machen, so sind wir in der Offensive zu wenig gefährlich, damit wir uns einfacher belohnen", ist sich der 42-Jährige bewusst.

Feldhofer: »Wünsche mir einen Riesensprung«

In Tirol will man morgen die Früchte ernten - immerhin konnte Rapid von den letzten sechs Ligaspielen nur eines gewinnen. "Wir müssen schauen, dass die Formkurve nach oben geht, ich wünsche mir einen Riesensprung, dass alles perfekt verläuft, aber es ist kein Wunschkonzert", so Feldhofer. Er selbst war in der Länderspielpause gesundheitlich leicht angeschlagen, wie auch ein, zwei andere Akteure. Corona-Infektion war es allerdings keine. Dass sich diesbezügliche Ausfälle aufgrund steigender Corona-Zahlen im Herbst wieder häufen könnten, ist nicht unwahrscheinlich. "Man hört jetzt schon, dass in den Familien immer wieder Fälle auftauchen. Das Thema wird uns jetzt sicher wieder mehr begleiten als im Sommer", weiß Feldhofer. Er muss morgen weiter auf Dejan Petrovic, Lion Schuster und Dragoljub Savic verzichten. 

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