Harnik wird zum "Pfosten-Depp"

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Harnik wird zum "Pfosten-Depp"

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Martin Harnik vernebelt eine tausendprozentige Chance für Stuttgart.

Sieg und Niederlage für Österreichs Legionäre im Abstiegskampf der deutschen Fußball-Bundesliga. Während Martin Stranzl am Sonntag mit Borussia Mönchengladbach in Frankfurt im Finish zu einem 1:0-(0:0)-Erfolg kam, mussten Martin Harnik und der VfB Stuttgart durch eine 0:1-(0:1)-Niederlage gegen den SC Freiburg einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Mönchengladbach ist zwar nach wie vor Schlusslicht, schloss nach Punkten aber zu Stuttgart auf - beide liegen drei Zähler hinter Köln, das derzeit auf dem Relegationsplatz rangiert.

Mit seinem Tor sechs Minuten vor dem Schlusspfiff gab Borusse Igor de Camargo dem Team von Innenverteidiger Martin Stranzl, der durchspielte, neue Hoffnung. Es war der zweite Sieg in den jüngsten drei Ligapartien. Die Frankfurter warten indes weiter auf das erste Erfolgserlebnis im neuen Jahr.

Stuttgart ging hingegen dank des zweiten Saisontreffers von Freiburgs Johannes Flum in der 24. Minute k.o., es war die erste Heimniederlage gegen die Freiburger seit fast 17 Jahren. Harnik, der nach genau einer Stunde das Feld betrat, konnte seiner Jokerrolle diesmal nicht gerecht werden und musste sogar noch Spott und Häme über sich ergehen lassen: In der 89. Minute ließ er erst Freiburg-Goalie Baumann stehen, traf dann aber allein vor dem Tor aus wenigen Metern nur die Stange. "Der Ösi wird zum Pfosten-Depp", urteilte man in der Online-Ausgabe der deutschen Bild-Zeitung.

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