Aufregung um ekelige Spuck-Attacke

Deutsche Bundesliga

Aufregung um ekelige Spuck-Attacke

Ein Spieler des deutschen Bundesligisten Schalke 04 ließ sich während einer Partie zu einer Spuck-Attacke hinreißen.

Beim deutschen Bundesligisten brodelt es gewaltig! Der Saison-Fehlstart war nach der peinlichen 0:8-Niederlage gegen die Bayern sowie einer weiteren Pleite gegen Werder Bremen (1:3) perfekt, Trainer David Wagner musste bereits den Hut nehmen und obendrauf noch ein Spieler-Eklat. Denn bei besagtem Spiel gegen Bremen sorgte Schalkes Abwehrmann Ozan Kabak mit einer Spuckattacke gegen einen Gegenspieler für Riesen-Wirbel.

"Ich möchte mich bei Ludwig Augustinsson entschuldigen. Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb Kabak. "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. Dies war sehr unglücklich. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig.", ließ der 20-Jährige über Twitter verlauten.

Dass die Aktion während des Spiels ohne Folgen blieb, stieß Werder-Trainer Florian Kohfeldt sauer auf: "Ich weiß, dass die Situation auf Schalke unruhig ist. Aber das ist ein Unding und eine klare Rote Karte", wütete er bei Sky.

Der mittlerweile freigestellte Schalke-Coach David Wagner meinte nach der Partie: "Ich kenne Ozan und bin überzeugt, dass es keine Absicht war." Kabak flog wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Dass er Augustinsson anspuckte, sah Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht, Kabak droht eine nachträgliche Sperre.

Ausgustinnson: "Das ist nicht Fairplay"

Was war passiert? Nach einem härteren Zweikampf spuckte Kabak in Richtung des am Boden abrollenden Augustinsson. "Ich habe es nicht gemerkt, aber das ist nicht Fairplay", sagte Augustinsson am Sky-Mikrofon, nachdem er die Szene vorgelegt bekommen hatte: "Aber er hat am Ende seine Rote Karte bekommen und wir haben gewonnen."

Doch Kabak wurde nicht aufgrund seiner Ekel-Aktion gestraft, es war ein taktisches Foulspiel, das dem Türken Gelb-Rot und damit den vorzeitigen Gang in die Katakomben brachte. Gelb hatte er für das Foul gesehen, das zum Elfmeter für Werder Bremen und zum 0:3 aus Schalker Sicht geführt hatte.