Darum wollte Bayern Haaland nicht

Transfer-Poker

Darum wollte Bayern Haaland nicht

Der FC Bayern verzichtete im Endspurt um Erling Haaland auf eine Verpflichtung.

Mit seinem Dreierpack gegen den FC Augsburg schlugen die Herzen der Dortmund-Anhänger höher. Der Traumstart ist gelungen - und wie! Ganz Fußball-Europa war hinter den jungen Wunderkind her. Auch der FC Bayern überlegte zu dieser Zeit den Top-Stürmer zu verpflichten, zog sich aber im Endspurt zurück.

Bayern zeigte schon damals vor Salzburg Interesse

Schon 2018 beschäftigten sich die Scouts des Rekordmeisters laut "Sport Bild" mit einer möglichen Verpflichtung des jungen Stürmers, der damals in der norwegischen U19-Nationalmannschaft regelmäßig für Furore sorgte.

Allerdings hakten die Münchner den Transfer schnell ab, als sie bei der U19-EM erfuhren, dass sich Haaland schon mit Salzburg einig war. In diesem Winter hätte der FC Bayern erneut zuschlagen und das Supertalent für "nur" 20 Millionen Euro verpflichten können.

Bayern trauten Haaland nichts Großes zu

Angeblich trauten die Bayern-Bosse dem Norweger nicht zu, Robert Lewandowski den Platz in der Sturmspitze streitig zu machen. Mit dem Polen, so die Überzeugung von Hasan Salihamidzic und Co., habe der FC Bayern bereits den besten Stürmer der Welt in seinen Reihen. Haaland wäre in München demnach nicht mehr als ein Ergänzungsspieler gewesen. Aufgrund dieser Perspektive hätte sich der Norweger vermutlich auch gar nicht auf einen Wechsel an die Säbener Straße eingelassen.

Aus ähnlichem Grund haben die Münchner auch bei Timo Werner einen Rückzieher gemacht. Obwohl die Parteien Gespräche führten und der Nationalspieler im Sommer 2019 "nur" 25 Millionen Euro gekostet hätte, verzichtete der FC Bayern auf einen Transfer. Auch bei Werner bestand in den Augen der FCB-Bosse die Gefahr, dass er zu oft auf der Bank sitzen würde und entsprechend unzufrieden wäre. Diesem potenziellen Unruheherd wollten die Verantwortlichen aus dem Weg gehen.