Friedl & Co aus eigenem Stadion vertrieben

Bremens Innensenator verwehrt Benutzung

Friedl & Co aus eigenem Stadion vertrieben

Riesenwirbel bei Werder Bremen: Bundesligist darf nicht im eigenen Stadion spielen.

Kurios! Ausgerechnet der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer verwehrt dem abstiegsgefährdeten Klub von ÖFB-Legionär Marco Friedl die Benutzung des Weser-Stadions. Mäurer gilt als erklärter Gegner der Geisterspiel-Idee.

"Wenn es so sein sollte, dass wir nicht in Bremen spielen können, müsste man nach Alternativspielorten Ausschau halten", erklärt Werder-Boss Klaus Filbry die pikante Situation. Als mögliche Ausweichstandorte für die Werder-Heimspiele kämen Hannover, Wolfsburg oder Hamburg infrage. Das würde dem finanziell ohnehin angeschlagenen Verein zusätzliche Kosten verursachen. Spätestens am Donnerstag soll nun eine Entscheidung in Sachen Stadion-Umzug fallen.

Bremen beordert Talent Schmid vom WAC »heim«

Eines ist jetzt schon fix: Romano Schmid wird nach dieser Saison den WAC verlassen und zu Werder zurückkehren. Der Steirer wurde von den Hanseaten im Jänner 2019 für etwa eine Million Euro von Red Bull Salzburg verpflichtet und direkt an den WAC verliehen. Für die Kärntner brachte es der 20-Jährige bisher auf 37 Liga-Partien und vier Tore.

"Romano hat bis zur Pause eine sehr gute Saison in Österreich gespielt. Er ist Stammkraft beim Wolfsberger AC und konnte auch Erfahrungen in der Europa League sammeln. Mit diesen Eindrücken wird er zur neuen Saison zu uns zurückkehren und ein fester Bestandteil unseres Bundesliga-Teams sein", sagte SVW-Geschäftsführer Frank Baumann.