Mainz 05: Mwene & Onisiwo müssen sich von Trainer Siewert verabschieden

Deutsche Bundesliga

Mainz 05: Mwene & Onisiwo müssen sich von Trainer Siewert verabschieden

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Bundesligist Mainz 05 geht nach einer Negativserie den erwarteten Schritt und wechselt bereits zum zweiten Mal in dieser Saison den Trainer und stellt damit Jan Siewert, der erst kurz vor Weihnachten befördert wurde, schon wieder frei.

Es war nur noch eine Frage der Zeit! Der FSV Mainz 05, wo auch unsere Team-Stars Philipp Mwene und Karim Onisiwo unter Vertrag sind, hat mit der Trennung von Trainer Jan Siewert auf die andauernde Misere in der Bundesliga reagiert. Der seit elf Spielen sieglose Tabellenvorletzte stellte den 41-Jährigen am Montag frei - er war nur drei Monate im Amt. "Wir sehen in der Veränderung auf der Trainerposition jetzt leider einen notwendigen Schritt, um noch eine positive Wende herbeiführen zu können", teilte Sportvorstand Christian Heidel vor der nächsten Partie gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/live auf Sky).

Hoffmann soll übernehmen

Ein Kandidat ist Nachwuchscoach Benjamin Hoffmann - es wäre der typische Mainzer Weg. Der 44-Jährige hatte Siewert im vergangenen Herbst als U23-Coach bei den Rheinhessen ersetzt und war zuvor mit der U19 deutscher Meister geworden. Zuletzt sorgte Hoffmann für Aufsehen, als der jüngere Jahrgang in der europäischen Youth League den Nachwuchs des FC Barcelona aus dem Wettbewerb warf.

Siewert war Anfang November Bo Svensson zunächst als Interimscoach gefolgt. Er bekam dann kurz vor Weihnachten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Bis auf seine erste Partie (2:0 gegen RB Leipzig) gewann der frühere Trainer der zweiten Mannschaft von Mainz kein Spiel und spielte sechsmal unentschieden.

Mainz droht Abstieg

Nach dem 1:3 beim VfB Stuttgart am Sonntag hatte FSV-Sportdirektor Martin Schmidt ein Bekenntnis zu Siewert vermieden und eine ausführliche Analyse angekündigt. «Wir werden uns in Ruhe zusammensetzen und gucken, wie die nächsten Schritte sind. Wir müssen ja was ändern, das ist klar», sagte der Schweizer. «Klar ist, dass wir so natürlich nicht weiterspielen können. Wir brauchen Siege.Den Mainzern droht der erste Absturz aus dem Oberhaus seit dem Aufstieg 2009. Auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Union Berlin besetzt, haben sie bereits neun Punkte Rückstand. Auf den Relegationsplatz mit dem 1. FC Köln sind es vier Zähler Abstand.

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