'Frustriert': Mourinho ätzt gegen Klopp

Premier League

'Frustriert': Mourinho ätzt gegen Klopp

Der nun als TV-Experte tätige Jose Mourinho stichelte in seiner Analyse gegen Jürgen Klopp.

Liverpools Lauf in der englischen Fußball-Premier-League ist nach 17 Siegen in Folge zu Ende gegangen. Bei Manchester United mussten sich die "Reds" am Sonntag mit einem 1:1 (0:1) begnügen. Nach neun Runden liegt Liverpool an der Tabellenspitze nun sechs Zähler vor Meister Manchester City. Das bisher enttäuschende ManUnited liegt als 13. nur zwei Punkte über der Abstiegszone.

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Mourinho arbeitet mittlerweile als TV-Experte

Die Heim-Elf ging im Old Trafford durch Marcus Rashford dennoch in der 36. Minute in Führung. Das Tor des englischen Teamstürmers wurde nach VAR-Studium gegeben. In der Entstehung war Uniteds Victor Lindelof bei der Ballannahme hart gegen Divock Origi eingestiegen. Doch der Schiedsrichter sah kein Foul. Kurz darauf kam der Videobeweis erneut zum Einsatz - wieder zum Nachteil für Liverpool. Der vermeintliche Ausgleichstreffer von Sadio Mane zählte nicht, weil der Stürmer den Ball zuvor mit der Hand berührt hatte.

Mourinho stichelt gegen Klopp

Der eingewechselte Adam Lallana (85.) rettete dem Team von Trainer Jürgen Klopp dann spät einen Punkt. United ist gegen den Erzrivalen nun in sieben Heimspielen in Folge unbesiegt. Liverpool ist nach dem Remis zwar weiter ungeschlagen, doch haderte mit dem Spielverlauf, der Entscheidung des Videoassistenten und vor allem mit der Spielweise des Gegners.

"Wenn man ein Team mit der Qualität von ManUnited nur verteidigen lässt, ist es wirklich schwer. Seit ich in England bin, spielt ManUnited gegen uns immer so, sie verteidigen mit allem, was sie haben", so Klopp, der hinzufügte: "Wir spielen sehr oft gegen solche Mannschaften. Immer spielen wir gegen die Wand."

Jose Mourinho nahm die Aussage gerne auf und konstatierte, dass Klopp "offensichtlich frustriert" sei, weil er "United im Old Trafford noch nie besiegt hat". "Ihm gefällt die Speisekarte nicht: Er wollte Fleisch und bekam Fisch", sagt Mourinho, der bei Liverpool Schwächen gegen Teams mit "tiefstehenden Blöcken", die "nicht so spielen, wie sie es gerne hätten", ausmacht.