Scharfe Hasenhüttl-Kritik nach Heimpleite

Bitteres 1:2

Scharfe Hasenhüttl-Kritik nach Heimpleite

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Nach der Pleite seines Teams gegen West Ham, war Hasenhüttl enttäuscht.

Die Aufgabe bei Southampton wird alles andere als einfach für Ralph Hasenhüttl. Mehrere Teams kämpfen in der Premier League verbissen gegen den Abstieg. Das Debüt von '"Hasi" ging beim "6-Punkte-Spiel" gegen Cardiff daneben. Danach gab es zwei Siege, bevor nun erneut ein Rückschlag folgte. Die bittere 1:2-Heimpleite gegen West Ham (ohne den verletzten Arnautovic) war vermeidbar.

Hasenhüttl war unglücklich über eine strittige Situation vor dem entscheidenden Treffer, aber er kritisierte auch sein Team mit klaren Worten. Drei Punkte gegen die stark ersatzgeschwächten "Hammers" wären nicht nur ausgesprochen wichtig, sondern auch durchaus möglich gewesen. Die 1:0-Führung wurde leichtfertig verspielt. Southampton ist das Team, das am häufigsten nach Führung noch Punkte liegen ließ. "Es war ein Rückfall in alte Muster", analysierte deshalb auch Hasenhüttl. Seine Spieler hätten sich nach dem Doppelschlag von West Ham nicht mehr erholt und hätten in der letzten halben Stunde müde gewirkt, sagte der Grazer.

Der 51-Jährige sparte nicht mit Kritik: "Es war nicht unser Abend. Zu viele Spieler haben nicht so performt, wie sie das in den letzten Spielen getan haben." Vor allem defensiv war Hasenhüttls Mannschaft nicht auf der Höhe: "Das ist die Premier League, wenn man so einfache Fehler macht, wie wir es beim zweiten Gegentor gemacht haben, dann verdienst du es nicht zu gewinnen, das habe ich auch meinen Jungs gesagt. Auch das erste Tor hätten wir besser verteidigen können. Es war viel zu leichtfertig, wie wir unsere 1:0-Führung hergeschenkt haben."

Zur mäßigen Leistung seines Teams kam auch noch Ärger über den strittigen 2:1-Siegtreffer. Die TV-Bilder offenbarten ein klares Foul vor dem Konter, der zum Tor führte. "Ich habe es nicht gesehen, aber davon gehört", sagte Hasenhüttl, "vielleicht hätte es mit dem VAR einen Elfmeter für uns gegeben. Das hätte einen großen Unterschied für uns in der momentanen Situation machen können. Aber wir versuchen, erst auf unsere Leistung zu schauen und unsere Fehler zu analysieren."

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