Star-Trainer Guardiola trauert Alaba nach

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Star-Trainer Guardiola trauert Alaba nach

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Ex-Coach erklärt in Buch, wie er David ››fliegen ließ‹‹

Unser Teamstar hatte es 2016 richtig schwer. Erst die verpatzte EURO in Frankreich, dann der Absturz des ÖFB-Teams in der Weltrangliste und zuletzt auch bei den Bayern nicht mehr unumstritten. Doch sein Ex-Coach Pep Guardiola ist noch immer voll des Lobes für David Alaba.

»Du darfst David nicht
 die Flügeln stutzen«

In seinem neuen Buch Das Deutschland-Tagebuch erinnert sich der Spanier an seine Zeit in München, schreibt über den Rauswurf von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt, sein Problem mit Götze und eben Lieblingsschüler Alaba.

Beeindruckend war für den jetzigen ManCity-Coach vor allem Davids Vorstellung beim 7:1 gegen Rom 2014. Als Innenverteidiger ließ er ihn damals ran – nicht ohne Bauchweh. „David, du verteidigst nur, wenn sie angreifen. Den Rest der Zeit bist du Mittelfeldspieler“, so Guardiolas Anweisung. Gesagt, getan!

„Der Junge ist beeindruckend. Erst spielte er zentral und dann verwandelt er sich plötzlich in einen linken Außenstürmer. Irgendwann endet er noch als Mittelstürmer“, lobt Pep. Sein Geheimnis: Er ließ David alle Freiheiten! „Erst hatte ich Bedenken, aber dann dachte ich: Soll er ruhig fliegen, du darfst David nicht die Flügel stutzen, du darfst so einem Spieler keine Fesseln anlegen.“ Bahnt sich da ein Wechsel nach England an?

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