Neymar

Medienbericht

Mega-Umbruch: Diesen Star-Coach will PSG

Auf die Franzosen kommen nach dem CL-Aus turbulente Zeiten zu.

"Viel Lärm um Nichts", titelte die französische Sporttagezeitung L'Equipe. Hatte Paris Saint-Germain zu Beginn der Gruppenphase noch den FC Bayern mit 3:0 abgefertigt, kam in der heißen Phase das schnelle Champions-League-Aus. Gegen Real Madrid war im Achtelfinale Endstation.

Ohne den verletzten Superstar Neymar fehlte es offensiv an Durchschlagskraft und in der Abwehr taten sich beim 1:2 nach dem 1:3-Pleite im Hinspiel neuerlich Lücken auf. "Wir sind genervt und werden sehen, was wir zu tun haben", kündigte Scheich Nasser Al-Khelaifi Konsequenzen an.

Die Presse geht von einem Mega-Umbruch aus: Unai Emery wird sich wohl auf einen neuen Arbeitgeber einstellen müssen. Der Vertrag des spanischen Trainers läuft mit Saisonende aus. Wunschkandidat auf die Nachfolge soll Antonio Conte sein, der bei Chelsea nach der Meister-Saison angezählt ist.

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Conte
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Diese Stars sind im Gespräch

Mehr als 400 Millionen Euro investierte Paris im vergangenen Sommer alleine in die Transfers von Neymar und Kylian Mbappe (vorerst von Monaco geliehen). Heuer wird da noch die ein oder andere Millionen dazukommen. Die Schwachstellen wurden in der Defensive ausgemacht.

Die Torhüter Tibaut Courtois (Chelsea), Atletico Madrids Jan Oblak, David de Gea von Manchester United sowie Supertalent Gianluigi Donnarumma (Milan) stehen ebenso auf der Wunschliste wie Verteidiger Alex Sandro (Juventus) oder die beiden Sechser N'Golo Kante (Chelsea) und Dortmunds Julian Weigl.

Um nicht gegen das Financial Fairplay der UEFA zu verstoßen, könnten im Gegenzug Julian Draxler und Edinson Cavani die Hauptstädter verlassen, berichtet die L'Equipe. In Paris könnte es die nächste turbulente Transferzeit werden.