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Team des Papstes tritt gegen Roma-Team an

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Eine Fußballmannschaft des Vatikans tritt am kommenden Samstag gegen ein aus Roma bestehendes Team an. 

Bei dem Benefizspiel wird der Starstürmer der italienischen Nationalmannschaft und des Serie A-Clubs Lazio Rom, Ciro Immobile, als Schiedsrichter eingesetzt. Gespielt wird auf dem Lazio-Trainingsgelände in Rom. Die Einnahmen dienen Roma-Hilfsprojekten. "Ich möchte Franziskus für diese Gelegenheit danken", sagte der Kapitän des Traditionsklubs Lazio Rom am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Er freue sich, Teil dieser "wunderbaren Initiative" zu sein.

Das päpstliche Team ist nach der Enzyklika "Fratelli tutti" benannt, in der das Kirchenoberhaupt für "Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft" wirbt. Die Mannschaft besteht unter anderen aus Schweizergardisten, Vatikanangestellten und Priestern. Zudem sollen drei Migranten und ein Mann mit Down-Syndrom für Papst Franziskus kicken. Gemeinsam treten sie gegen eine Auswahl der Welt-Roma-Organisation an, um ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.

Die Idee für das Benefizspiel stammt von der Welt-Roma-Organisation mit Sitz in Zagreb. Sie hatte sich mit einem entsprechenden Vorschlag an Franziskus gewandt. Hintergrund war der Papstbesuch in einer Roma-Siedlung im slowakischen Kosice Mitte September. Dort sprach sich das Oberhaupt der katholischen Kirche gegen Ausgrenzung aus. Stattdessen sei ein "organischer, langsamer und vitaler Prozess" notwendig, der mit dem gegenseitigen Kennenlernen beginne.
 

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