Klopp Ramos

"Rücksichtslos" und "brutal"

Klopps brutale Abrechnung mit Rambo-Ramos

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Nach den beiden Attacken im CL-Finale, knöpft sich der Liverpool-Trainer Reals Rambo vor.

Das Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wird man so schnell nicht mehr vergessen. Neben Tor-Schmankerln gab es aber vor allem zwei brutale Fouls gegen Liverpool-Stars und beide gingen von Reals Verteidiger Sergio Ramos aus.

Nun äußerte sich zum ersten Mal Liverpool-Coach Jürgen Klopp über die Spielweise des Defensivspielers und rechnet knallhart mit ihm ab.

Bei der ersten Attacke des Königlichen-Stars traf es Liverpools Goalgetter Mo Salah. Der Ägypter wurde von Ramos hart niedergerissen und verletzte sich dabei schwer an der Schulter. Für ihn war in der 30. Minute das Finale vorbei. Er musste vom Platz. „Wenn man sich die Szene anschaut und es nicht mit Real hält, dann war es rücksichtslos und brutal“, sagt Klopp in Ann Arbor während der Testspielreise der "Reds" in den USA.

"Rücksichtslos"

„Es war rücksichtslos. Ich glaube nicht, dass sich Mo in so einer Situation nicht immer verletzt, es war ein wenig unglücklich. Aber ich weiß nicht, ob wir so etwas noch einmal erleben werden. Dass ein Spieler den Torhüter des Gegners mit dem Ellenbogen verletzt, den Torjäger im Mittelfeld wie ein Wrestler zu Boden ringt und am Ende gewinnt“, ärgert sich der Deutsche weiter.

Er spricht die unsaubere Aktion gegen Liverpools Torhüter Loris Karius an. Bei einem Real-Angriff rammt Ramos dem gegnerischen Goalie im Strafraum plötzlich den Ellenbogen gegen den Kopf. Anschließend leistete sich Karius zwei schwere Patzer, die unter anderem spielentscheidend waren und zum 3:1-Sieg der Königlichen beitrugen.

Später wurde bei dem 24-Jährigen sogar eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, die als Folge der Ramos-Attacke gewertet werden kann.

Der Spanier musste sich nach dem Sieg viel Kritik an seinen Methoden gefallen, die er mit wenig Einsicht zurückwies. Dieses Verhalten kann Klopp nicht nachvollziehen. „Auch wir spielen aggressiv, aber ich sage meinen Spielern immer, dass sie fair bleiben sollen“, analysiert der Coach der Engländer.

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