Während Salzburg zwei Runden vor der Winterpause bereits auf und davon gezogen ist, geht es dahinter in der T-Mobile-Bundesliga weiterhin knapp zu.
Um die Ehre, wer hinter der Startruppe auf Rang zwei überwintern darf, kämpft das Trio Mattersburg (30 Punkte), Pasching (28) und Wacker Tirol (27). Die Burgenländer müssen am Samstag in der 20. Runde zum GAK reisen, die Oberösterreicher empfangen am Sonntag Double-Gewinner Austria Wien und die Tiroler spielen Samtags zu Hause gegen Ried.
GAK - Mattersburg (Samstag, 18:30 Uhr)
Der GAK hat den gesamten November in der Liga nicht verloren (ein Sieg, vier Remis) und weist drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Rapid auf. Nun stehen vor der Pause noch die zwei Heimspiele gegen Mattersburg und Pasching auf dem Programm, Lars Söndergaard erhofft sich daraus sechs Punkte. "Es wird sehr schwer, denn Mattersburg spielt eine hervorragende Saison. Aber wenn wir so eine Leistung wie zuletzt bringen, rechne ich mit einem Sieg", so der GAK-Coach.
Mattersburg, zuletzt 1:0-Sieger gegen Rapid, darf sich nach 19 absolvierten Runden als erster Salzburg-Verfolger feiern lassen. "Wenn man Zweiter ist, dann will man das natürlich auch bis zur Winterpause bleiben", hofft Trainer Franz Lederer nach zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen.
Rapid - Sturm Graz (Samstag, 18:30 Uhr)
Fußball-Rekordmeister SK Rapid geht am Samstag als Tabellenletzter ins sein letztes Heimspiel des Kalenderjahres 2006. Sollte dem Team von Peter Pacult auch im neunten Spiel in Serie kein Sieg gelingen, drohen die Hütteldorfer sogar erstmals als Schlusslicht zu überwintern. Den Wienern fehlen bereits drei Punkte auf den neuntplatzierten GAK.
Grund zum Optimismus geben den Grün-Weißen die Statistik - Rapid hat von den vergangenen 26 Partien gegen Sturm immerhin 14 gewonnen, neun davon im Hanappi-Stadion - und die Rückkehr von Spielmacher Steffen Hofmann. Der Deutsche hatte zuletzt auf Grund einer Entzündung der Atemwege pausiert.
Salzburg - Altach (Samstag, 18:30 Uhr)
Nach acht Siegen und einem Remis in den bisherigen neun Heimspielen der T-Mobile Fußball-Bundesliga-Saison tritt Red-Bull-Salzburg-Starcoach Giovanni Trapattoni vor dem Match zu Hause gegen Altach auf die Euphoriebremse. Der Italiener will von einem Selbstläufer nichts wissen.
Im Salzburger EM-Stadion kommt es auch zum Duell der beiden besten Torjäger der Liga. Der Salzburger Alexander Zickler, der vor dem Anpfiff den APA-Pokal für den "Fußballer des Jahres" überreicht bekommen wird, hat bisher 16-mal getroffen, der Brasilianer Leonardo elfmal.
Tirol - SV Ried (Samstag, 18:30 Uhr)
In Innsbruck sehnt man die Winterpause herbei. "Wir haben große Probleme. Mir wäre es lieber, es würde schneien und die Saison wäre vorbei. Die Mannschaft ist leer", meinte Frantisek Straka angesichts von zahlreichen Ausfällen und fraglichen Spielern. Aber der Wacker-Trainer weiß nach dem 1:2 im ersten Heimmatch gegen Ried: "Wir haben etwas gutzumachen und denken positiv."