Aleks Dragovic, David Alaba

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Koller lobt Alaba und Dragovic

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ÖFB-Legionäre bei Basel und Bayern überzeugten den Teamchef.

ÖFB-Teamchef Marcel Koller sah den überraschenden 1:0-Heimsieg des FC Basel im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München im Stadion. Der Schweizer war im St.-Jakob-Park sowohl mit Basel-Verteidiger Aleksandar Dragovic als auch mit Bayern-Motor David Alaba sehr zufrieden.

"David war gewohnt passsicher und hat auch zwei gute Schüsse abgegeben", so Koller. Auch für Dragovic gab es lobende Worte:  "Er war diszipliniert, konzentriert, hat in der Defensive nichts anbrennen lassen und war in der Offensive mit seiner Kopfballmöglichkeit gefährlich."

Dragovic trug mit einer starken Leistung das Seinige zur Überraschung bei, schließlich ließ er Bayerns Top-Stürmer Mario Gomez nur selten zur Geltung kommen. "Gegen Gomez ist es leichter zu spielen als gegen Messi", sagte der Innenverteidiger, der selbst einem Torerfolg ganz nahe kam. Allerdings wehrte Manuel Neuer den Kopfball des Wieners aus kurzer Distanz an die Innenstange. "Da hätte ich das Tor machen müssen. Ich bin nicht so kopfballstark vor dem gegnerischen Tor, das muss ich verbessern."

Nun blickt er seelenruhig, aber mit leichter Schadenfreude auf die zuletzt auch in der Meisterschaft erfolglosen Bayern. "Bei denen brennt jetzt der Hut noch mehr. Wenn sie nach München zurückkommen, wird der Hoeneß oder der Rummenigge sicher eine Ansprache halten."

An Alaba ist es laut Dragovic nicht gelegen, dass die Münchner Star-Kicker wieder eine Standpauke über sich ergehen lassen müssen. "Ich habe ihm nach dem Spiel gratuliert, er hat eine großartige Leistung geboten." In der 77. Minute wurde die Freundschaft der beiden Teamspieler kurz auf die Probe gestellt, als Dragovic von Alaba unabsichtlich mit dem Schuh am Kopf getroffen wurde. "Zum Glück war es nur David. Bei einem anderen Gegenspieler wäre ich sicher ein bisschen ausgezuckt und hätte ihn beschimpft", vermutete der Verteidiger.

So kam es nach Schlusspfiff doch noch zum vereinbarten Leiberltausch und auch zu einer innigen Umarmung, was Alaba jedoch nicht wirklich trösten konnte. "Wir haben uns viel mehr vorgenommen und unser Ziel nicht erreicht", ärgerte sich der 19-Jährige und legte den Fokus bereits auf das Rückspiel. "Wenn wir daheim unser Potenzial abrufen, ist noch etwas drinnen."

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