Am Dienstag (20.45 Uhr, live auf DAZN) steigt in Zenica das WM-Endspiel der Nerven: Bosnien-Herzegowina Nationalmannschaft gegen Italienische Nationalmannschaft. Doch vor dem Anpfiff sorgt ein brisanter Spionage-Verdacht bereits für mächtig Zündstoff!
Heute Abend brennt der Fußball-Himmel über Zenica! Wenn Bosnien-Herzegowina Nationalmannschaft am Dienstag (ab 20.45 Uhr im Sport24-Liveticker) auf die Italienische Nationalmannschaft trifft, geht es um nichts weniger als eines der letzten Tickets zur WM 2026 in Nordamerika. Alles oder nichts. Himmel oder Hölle.
Italien droht Horror-Hattrick
Vor allem die Squadra Azzurra steht massiv unter Druck. Im Stadion Bilino Polje entscheidet sich, ob das Team von Gennaro Gattuso den Sprung zur Endrunde schafft – oder das nächste Albtraum-Szenario eintritt. Schließlich hatte Italien bereits die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 verpasst. Doch wie weit würden die Italiener gehen, um heute Abend zu gewinnen? Kurz vor dem Showdown sorgt ein brisanter Vorfall für Aufsehen: Wie das bosnische Portal „Sport Sport BA“ berichtet, soll ein italienischer Soldat das Training der Gastgeber beobachtet haben.
Bosnischer Verband legt Beschwerde ein
Demnach habe ein Mitglied der EU-Mission EUFOR das Training in Butmir – rund 70 Kilometer von Zenica entfernt – mit dem Handy gefilmt und sich länger als die erlaubten 15 Minuten am Gelände aufgehalten. Der Mann wurde jedoch schnell entdeckt und von Sicherheitskräften sowie dem Trainerstab gestoppt. Besonders brisant: Der bosnische Fußballverband hat bereits offiziell Beschwerde bei der EUFOR-Mission eingelegt.
Was steckt dahinter? Genau das ist unklar. Ob der Soldat auf eigene Faust handelte oder tatsächlich im Zusammenhang mit der italienischen Mannschaft steht, ist bislang nicht geklärt. Beweise gibt es keine – doch der Vorfall sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Zurück bleibt ein ungutes Gefühl. Und die Gewissheit: Dieses Spiel ist längst mehr als nur ein Fußballmatch.