Mattersburg müht sich ins Cup-Achtelfinale

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Mattersburg müht sich ins Cup-Achtelfinale

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Aufsteiger hatte mit Grödig-Bezwinger Mühe - Stadlau sorgt für Sensation.

Der SV Mattersburg hat die Union Gurten in der zweiten Runde des ÖFB-Cups in die Knie gezwungen. Die Burgenländer setzten sich beim in der Regionalliga Mitte engagierten Bezwinger von Bundesligist Grödig am Dienstag verdient mit 3:1 (1:1) durch. Der vorentscheidende Treffer gelang dem kurz davor eingetauschten Karim Onisiwo in der 65. Minute, ehe Markus Pink per Elfmeter (88.) nachlegte.

St. Pölten sicher
Ebenfalls im Achtelfinale steht der Erste-Liga-Vertreter SKN St. Pölten nach einem klaren 4:1 beim FC Hard. Die Vorarlberger legten zwar durch Sebastian Santin (9.) früh vor, postwendend gelang Florian Mader aber das 1:1. Danach hatte St. Pölten keine Probleme mehr.

Mattersburg übernahm in Gurten schnell das Kommando, die tief stehenden Oberösterreicher machten es dem Favoriten aber nicht leicht. Im Anschluss an einen Eckball traf Nedeljko Malic im zweiten Versuch schließlich zur Führung für die Elf von Trainer Ivica Vastic. Gurten gelang aber nur fünf Minuten später durch Jakob Kreuzer nach einem Gegenstoß der Ausgleich. Der Kooperationsspieler der SV Ried hatte schon beim 1:0 gegen Grödig in der ersten Cup-Runde getroffen.

Nach einem 1:1-Pausenstand wechselte Vastic in Minute 64 den zunächst geschonten Onisiwo ein. Keine Minute später jubelte der Angreifer über das 2:1. Mattersburg hatte bei einem Lattenkopfball von Kreuzer (66.) dann etwas Glück. Pink vergab noch eine gute Möglichkeit, ehe er die Partie nach Foul an Patrick Farkas kurz vor Schluss vom Elferpunkt entschied.

Stadlau wirft Klagenfurt raus
Austria Klagenfurt ist in der zweiten Runde des ÖFB-Cups am FC Stadlau gescheitert. Der Vertreter der Regionalliga Ost setzte sich zu Hause mit 2:1 nach Verlängerung durch. Nach regulärer Spielzeit war es 1:1 gestanden. Matchwinner für Stadlau war der ehemalige Bundesliga-Profi Cem Atan, der beide Tore für die nun im Achtelfinale stehenden Wiener erzielte.

Klagenfurt ging durch Domagoj Besic in der 9. Minute zwar programmgemäß in Führung. Danach boten die in der Ersten Liga seit drei Runden sieglosen Kärntner aber eine schwache Vorstellung. Atan, der 2007 zwei Länderspiele für Österreich absolviert hat, gelang der Ausgleich (83.). Der 30-Jährige war erst vier Minuten zuvor eingewechselt worden.

In der Verlängerung avancierte Atan mit seinem Treffer in der 116. Minute dann endgültig zum Stadlauer Helden. Klagenfurts Schlussoffensive blieb unbelohnt
 

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