Mit 3 Spitzen zum Sieg gegen Kasachstan

Volle Offensive

Mit 3 Spitzen zum Sieg gegen Kasachstan

Alles deutet darauf hin, dass Constantini mit drei Stürmern spielt.

Nur Superstar Marc Janko (27) ist heute in der Bullen-Arena (20.30 Uhr, live in ORF 1) in unserem Angriff gesetzt. Wer neben ihm stürmt, ist das große Geheimnis von Teamchef Didi Constantini. Er hat die Qual der Wahl. Sicher nur: Didi greift voll an. Gegen Kasachstan soll es einen Sturmlauf geben! Linz setzte Hoffer mit tollem Einsatz unter Druck Im Training zeichnete sich eine Variante mit drei Angreifern ab. Bisher sind alle davon ausgegangen, dass Jimmy Hoffer (23) den Platz an der Seite von Janko fix hat. ÖSTERREICH weiß: Das muss nicht sein! Harnik könnte auch statt Kavlak am Flügel spielen Denn: Roland Linz (29) und Martin Harnik (23) zeigten im Teamcamp in der Flachau einen riesigen Einsatz. Das haben unser Teamchef und sein Trainerstab sehr wohl registriert. Constantini dazu: „Linz geht weite Wege ...“ Möglich, dass Linz heute aus dem Mittelfeld kommt. Im Training wurde genau diese Rolle einstudiert. Da bereitete der Austrianer auch viele Tore vor. Allen fiel auf, wie sich Linz die Seele aus dem Leib lief. So drängt er sich für unsere Startelf auf. Das wäre die Überraschung des Abends! Constantini hat auch die Möglichkeit, vorne Janko und Hoffer (oder eben Linz) aufzustellen – und Harnik am rechten Flügel spielen zu lassen. In diesem Fall müsste Veli Kavlak (21) auf die Bank. Didi erklärt aber immer wieder: „Ich sehe Harnik als reinen Stürmer und nicht im Mittelfeld.“ Das Kraftband soll Janko besonders stark machen Janko sagt: „Mir ist es ganz egal, wer zweite oder auch dritte Spitze spielt. Wichtig ist nur, dass viele Flanken in den Strafraum geschlagen werden. Davon lebe ich, da kann ich meine Stärken ausspielen.“ Janko trägt ein spezielles Kraftband am rechten Arm (Power-Balance). Das soll Glück bringen und Kraft spenden! „Pflichtsieg – sonst haben wir bei EM nichts verloren“ Für ihn ist es heute ein besonderes Match. Janko: „Ich habe tolle Jahre bei Red Bull Salzburg erlebt, bin auch Nationalspieler dank Salzburg geworden. Das ist wie eine Heimkehr, der Kreis schließt sich. Als Teamkapitän in diesem Stadion einzulaufen, macht mich sehr stolz.“ Und unser Legionär bei Twente Enschede stellt auch klar: „Das ist für uns wirklich ein Pflichtsieg, sonst haben wir bei der EM nichts verloren.“ Auch deshalb greift der Teamchef heute voll an!