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Confed Cup

Müde Spanier gewannen kleines Finale

Mit dem 3:2 gegen Südafrika sicherten sich die Spanier 1,9 Millionen Euro Preisgeld.

Spanien hat sich nach einem erst im Finish spektakulären kleinen Finale den dritten Platz beim Fußball-Confederations Cup in Südafrika gesichert. Xabi Alonso erzielte beim 3:2-Sieg nach Verlängerung mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 107. Minute den entscheidenden Treffer gegen Gastgeber Südafrika. Der Europameister sicherte sich damit 1,9 Millionen Euro Preisgeld, Südafrika konnte sich mit 1,6 Mio. trösten. Das Finale bestritten am Sonntagabend in Johannesburg Brasilien und die USA.

Zwei Wechselspieler sorgten für den Weckruf in einem vor allem vor dem Seitenwechsel müden Kick im Royal-Bafokeng-Stadion von Rustenburg. Der sträflich im Strafraum vernachlässigte Ketlego Mphela (73.) brachte den WM-Gastgeber überraschend in Führung, ehe Daniel Guiza (88., 89.) die mit einer halben B-Elf eingelaufene "Roja" zum vermeintlichen Sieg schoss. Mphela (93.) mit seinem zweiten Treffer per Freistoß aus 25 Metern erzwang aber eine Verlängerung.

In der Verlängerung wäre dem 24-Jährigen fast Treffer Nummer drei geglückt, aber Spaniens Torhüter Iker Casillas konnte ebenso abwehren (99.) wie beim Schuss von Bernard Parker (102.). Xabi Alonso, der im Mittelfeld das Spiel der offensichtlich müden Spanier ordnete, erzwang mit einem Freistoß vom Strafraum-Eck schließlich die Entscheidung. Südafrika durfte den vierten Rang beim Testturnier ein Jahr vor der Heim-WM nach guten Auftritten im Semifinale gegen Brasilien (0:1) und gegen Europas Champion aber durchaus als Achtungserfolg verbuchen.