Österreich bei WM-Quali-Auslosung in Topf 2

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Österreich bei WM-Quali-Auslosung in Topf 2

Das ÖFB-Team stellt damit u.a. Polen, Schweiz, Schweden und der Türkei aus.

Österreichs Fußball-Nationalteam wird bei der Auslosung der europäischen WM-Qualifikation am 7. Dezember in Zürich wie erwartet aus Topf zwei gezogen. Das geht aus der maßgeblichen Weltrangliste von November hervor, die der Weltverband FIFA wegen des Todes von Diego Maradona am Freitag mit einem Tag Verspätung veröffentlicht hat. Das ÖFB-Team machte als Gruppensieger der Nations League im Ranking zwei Plätze gut und liegt nun auf Platz 23.
 
Bei der WM-Quali-Auslosung können die Österreicher damit nicht in eine Gruppe mit der Schweiz, Wales, Polen, Schweden, Ukraine, Serbien, Türkei, Rumänien und der Slowakei gelost werden. Als Gruppenköpfe warten mit Belgien, Frankreich, England, Portugal, Spanien, Italien, Kroatien, Dänemark, Deutschland oder den Niederlanden dafür durchwegs starke Gegner.
 

Unangenehme Gegner in Topf 3

Die unangenehmsten Kontrahenten aus Topf drei scheinen Russland, Tschechien, Norwegen und Island. Aus Topf vier drohen Bosnien-Herzegowina, Slowenien oder Montenegro. Möglich sind Fünfer-und Sechsergruppen, gespielt wird im März, September, Oktober und November 2021.
 
Die zehn Gruppensieger lösen auf direktem Weg ihr Ticket für die WM 2022 in Katar (21. November bis 18. Dezember 2022). Die zehn Gruppenzweiten bestreiten im März 2022 mit den beiden besten in der WM-Quali nicht auf einem der ersten beiden Plätze gelandeten Gruppensiegern der Nations League Play-offs um drei weitere WM-Tickets. Österreich hätte für diese Entscheidungsspiele (jeweils Halbfinale und Finale) als Sechster im Ranking der Nations-League-Gruppensieger eine Hintertür offen.
 
Als Weltranglisten-23. schob sich das Team von Franco Foda einen Platz vor EM-Gruppengegner Ukraine. EM-Gruppenfavorit Niederlande liegt im FIFA-Ranking auf Position 14, Österreichs erst vor zwei Wochen über das Play-off erstmals für eine kontinentale Endrunde qualifizierter Auftaktgegner Nordmazedonien auf Rang 65. Spitzenreiter ist weiterhin Belgien vor Weltmeister Frankreich und Brasilien.