Bremen

Champions League

Ösi-Bomber schießen Inter ab

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Arnautovic und Prödl treffen beim 3:0 gegen Inter Mailand.

Werder Bremen spielte Inter Mailand regelrecht an die Wand. Gut, die Italiener waren zum letzten Gruppenspiel ohne Goalie Cesar, Maicon, Lucio, Stankovic und Sneijder angereist. Aber Eto’o, Zanetti oder Cambiasso sind eigentlich auch nicht zu unterschätzen. Doch die Hausherren waren extrem heiß. Sie wollten sich unbedingt mit dem ersten Sieg aus der Königsklasse verabschieden.

Erstes Tor in der Königs-klasse: Prödl trifft zum 1:0
Almeida klopfte mit einer schönen Direktabnahme aus spitzem Winkel zum ersten Mal an. Da konnte sich Ersatz-Keeper Orlandoni noch auszeichnen (31.). Doch wenig später war auch er machtlos. Frings mit der Ecke – und Prödl steigt in der Mitte am höchsten – 1:0 (38.). Dass Cordoba seinen Kopfball noch abfälschte, drückte die Freude des Steirers überhaupt nicht. Es war sein erstes Tor in der Champions League. Kurz darauf hätte Arnautovic gegen seinen Ex-Klub sogar erhöhen können. Er probierte es mit der Ferse – so leicht ging es aber dann doch nicht (43.).

Traumtor von Arnautovic – 
Ösi-Festspiele gegen Inter
Aber Arnautovic sollte auch noch jubeln dürfen. Maßflanke von Almeida – und der Österreicher trifft volley aus sechs Metern ins kurze Eck (49.). Ein Traumtor, die rot-weiß-roten Festspiele waren perfekt! Arnautovic scheinen seine Ex-Klubs zu liegen. Schon gegen Twente hatte er getroffen, gestern spielte er wieder groß auf. Von Inter war offensiv rein gar nichts zu sehen. Pizarro machte die Blamage für den Titelverteidiger perfekt – 3:0 (88.). Bremen verabschiedet sich mit einem hoch verdienten Sieg aus der Königsklasse. Und feierte seine beiden Super-Ösis! Vor allem Arnautovic kann positive Schlagzeilen gut gebrauchen.

Twente erkämpft gegen Spurs 3:3 – Janko harmlos
Kurios war der Auftakt beim Parallelspiel in Enschede. Da ging Tottenham durch ein Eigentor in Führung. Goalie Boschker haute nach einem Rückpass von Wisgerhof daneben, der Ball kullerte über die Linie (12.). Landzaat gelang per Elfmeter der Ausgleich (22.). In Halbzeit zwei ging es dann rund. Defoe brachte die Gäste zwei Mal in Führung (47., 59.). Doch Rosales (56.) und Chadli (64.) konnten ausgleichen. Marc Janko (bis 73.) trat kaum in Erscheinung. Tottenham darf sich über den Gruppensieg vor Inter freuen. Twente spielt in der Europa League weiter, Bremen ist draußen. Aber das war ja schon vorher klar.

1:1 – ManU rettet Gruppensieg
Und dann war es doch passiert! Im letzten Gruppenspiel hat Manchester United das erste Gegentor kassiert. „Übeltäter“ war Hernandez in Minute 32 nach Fehler von Carrick. Dabei hatte Berbatov (22.) zuvor die Riesenchance auf die Führung. Am Ende war‘s egal. Nachdem Rooney (44.) per Heber aus 20 Metern nur die Latte getroffen hatte, gelang Anderson (63.) doch noch der Ausgleich zum 1:1-Endstand. ManU jubelt über den Gruppensieg, Valencia freut sich über einen Punkt in Old Trafford und Platz 2.

Rangers nur 1:1. Die Rangers (sicher in der Europa League) kamen bei Bursaspor nur zu einem 1:1. Miller (20.) traf zwar zur Führung, aber Yildirim (79.) fixierte den ersten Punkt.

Schalke und Lyon weiter
In Gruppe B hatte Salzburgs Quali-Bezwinger Hapoel Tel Aviv im Kampf um den Umstieg in die Europa League das Nachsehen gegen Benfica Lissabon. Den Portugiesen reichte die 1:2-Heimniederlage gegen Schalke 04, die Israelis zogen nach einer 2:1-Führung in Lyon erst durch ein spätes Gegentor in der 88. Minute den Kürzeren. Schalke und Lyon kamen weiter.

Barca-B-Elf siegt 2:0
Kopenhagen jubelt über den größten Erfolg der Vereinsgeschichte! Dänemarks Meister steht dank des 3:1 gegen Panathinaikos im Achtelfinale. Und das bei der erst zweiten Teilnahme an der Gruppenphase. Vingaard (25.), Grønkjær (49.) per Elfer und ein Eigentor von Cisse (77.) fixierten den Sieg. Kante (92.) traf zum 1:3 für die ausgeschiedenen Griechen.

Barca siegt. Als Gruppensieger stand hingegen schon der FC Barcelona fest. Coach Guardiola ließ deshalb gegen Kasan die B-Elf ran. Mit Valdes, Abidal, Puyol, Iniesta und Messi saßen 220 Millionen Euro auf der Bank, mit Villa und Xavi zusätzlich 100 Millionen auf der Tribüne. Es reichte auch so. Fontàs (51.) und Vázquez (82.) trafen zum 2:0-Erfolg.

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