Pehlivan kämpft sich trotz Gips zurück

Rapid

Pehlivan kämpft sich trotz Gips zurück

Auch Kapitän Hofmann steht wieder voll im Training.

Im Trainingslager in Belek befindet sich Rapid in bester Gesellschaft. Im noblen Teamquartier Cornelia Resort in Belek logiert auch der russische Hauptstadt-Klub Dynamo Moskau mit seinem Stürmerstar Kevin Kuranyi. Der Deutsche vermisst allerdings einen guten alten Freund im Rapid-Tross: Mario Konrad (spielte mit Kuranyi in der Jugend des VfB Stuttgart) durfte nicht mit ins Trainingslager, muss weiter bei den Amateuren trainieren. Was Kuranyi bedauert: „Mario und ich kennen uns schon seit Jahren, wir hatten immer Kontakt.“

Schöne Aussicht
Dafür kann Kuranyi von seinem Hotelzimmer im vierten Stock aus die übrigen Rapidler beim Training sehen. Auch die angeschlagenen Yasin Pehlivan und Steffen Hofmann (nach seiner Schambeinentzündung) machten bislang alle Einheiten mit Vollgas mit. Hofmann: „Mir geht es täglich besser.“

Pehlivan überrascht
Die Hoffnung, dass der Kapitän beim Frühjahrsstart am 12. Februar in Wr. Neustadt auflaufen kann, lebt. Auch Pehlivan könnte dann – rein theoretisch – in der Startelf stehen. Bislang jedenfalls zählt der 22-Jährige zu den positiven Überraschungen im Trainingslager. Nach Prügel-Affäre und 10.000-Euro-Geldstrafe präsentiert sich der Mittelfeldmann ehrgeiziger denn je. Fraglich ist jedoch, ob er die kommenden Testspiele mitmachen kann.

Vennegoor trifft wieder
Derweil meldet sich Sommer-Neuzugang Jan Vennegoor of Hesselink (bislang sechs Liga-Einsätze, zwei Tore) eindrucksvoll zurück. Gestern Vormittag zeigte er im abschließenden Match „elf gegen elf“ seinen Torriecher. „Jan“, so Hofmann, „wird für uns sicher noch eine echte Verstärkung werden.“

Sonntag gegen Spartak
In den ersten zwei Testspielen (8:0 gegen Purkersdorf, 6:0 gegen Götzendorf) traf Vennegoor insgesamt fünf Mal. Bereits am morgigen Sonntag hat er die nächste Gelegenheit, zuzuschlagen: Um 15 Uhr (Wiener Zeit) trifft Rapid auf den russischen Topklub Spartak Moskau. Gut möglich, dass Kevin Kuranyi dann aus seinem Hotelzimmer zuschaut ...