Rapid: Das ist zu schaffen

Europa League

Rapid: Das ist zu schaffen

Rapids Gruppengegner sind nicht gerade spektakulär – aber zu schaffen!

Rapids Helden sahen noch etwas übernächtigt aus. Gestern Mittag saßen Steffen Hofmann & Co. gemeinsam mit Präsident Rudi Edlinger und Trainer Peter Schöttel im Stag’s Head gegenüber vom Hanappi-Stadion beisammen. Aktueller Anlass: Im TV rannte die Auslosung der Europa-League-Gruppen.

Schöttel: „Aufgabe schwierig, aber reizvoll“
Erst als vorletzter der insgesamt 48 Klubs wurde Rapid von Ex-Holland-Bomber Patrick Kluivert aus dem Lostopf gefischt – und in die Gruppe K hinter Bayer Leverkusen, Metalist Charkiw (Ukraine) sowie Rosenborg Trondheim (Norwegen) gereiht.

Die Spieltermine von Rapid:
20. September, 21.05 Uhr: Rapid - Rosenborg
4. Oktober, 19.00 Uhr: Metalist Charkiv - Rapid
25. Oktober, 19.00 Uhr: Rapid - Leverkusen
8. November, 21.05 Uhr: Leverkusen - Rapid
22. November, 19.00 Uhr: Rosenborg - Rapid
6. Dezember, 21.05 Uhr: Rapid - Metalist Charkiv

Die Reaktionen aus Hütteldorf? Verhalten! „Wir waren in Topf vier, daher sind wir in dieser Gruppe Außenseiter“, erklärte Rapid-Trainer Peter Schöttel gewohnt sachlich und unaufgeregt. „Es ist eine interessante Gruppe, wir werden uns gut vorbereiten. Die Gruppenphase war in der Vorbereitung unser Ziel. Die Aufgabe ist schwierig, aber sehr reizvoll.“

Rapid-Präsident Rudolf Edlinger träumte derweil schon vom Aufstieg: „Man muss es nehmen, wie es kommt. Es hätte sicher schwierigere Gruppen gegeben. Aber es werden schöne Spiele werden, wir sind nicht chancenlos.“

Rapid holt Punkte für die UEFA-Wertung
Österreichs Hoffnung auf einen Verbleib in den Top 15 der UEFA-Fünfjahreswertung (bedeutet fünf Europacup-Startplätze) ist seit Donnerstag wieder größer. Nach dem Einzug Rapids in die Europa League rangiert die Bundesliga weiter auf Platz 14 und hat eine kleine Chance, die Platzierung bis Ende der Saison zu behaupten. Der Vorsprung auf den 15. Dänemark beträgt 0,575, auf den 16. Schweiz sogar 1,7 Punkte.

Nur zwei echte Heimspiele

Ein Dreier-Abo wird es heuer nicht geben. „Wir wollen nicht etwas verkaufen, das wir gar nicht haben“, sagt Klubservcie-Leiter Andy Marek. „Wir werden mit dem Abo-Verkauf aber noch etwas warten.“

Neues UEFA-Urteil wohl in der nächsten Woche
Fast alles deutet darauf hin, dass das von der UEFA verhängte Geisterspiel bereits in der 1. Runde beim Heimauftritt gegen Trondheim (20. September) stattfinden wird. Zum zweiten Heimspiel erwartet Rapid Bayer Leverkusen (25. Oktober), zum dritten kommt Metalist Charkiw (6. Dezember). Alle drei Heimspiele steigen fix im Ernst-Happel-Stadion (47.500 Plätze). Rapids Klubservice-Leiter Andy Marek wollte noch nicht bestätigen, dass das Geisterspiel gegen die Norweger stattfindet. „Das hängt auch von der Dauer des Verfahrens bei der UEFA ab“, so Marek.

Rapid legt formal Berufung gegen die Strafe (75.000 Euro Geldbuße, ein Geisterspiel sowie Europacup-Ausschluss auf Bewährung) ein. Wann der UEFA-Berufungssenat sein Urteil spricht, ist offen. Vermutlich nächste Woche.

Marek: "Müssen Urteil abwarten"
ÖSTERREICH: Andy Marek, verkauft Rapid heuer wegen des Geisterspiels statt Dreier- nur Zweier-Abos für die Euro League?
Andy Marek: Das kann gut sein. Wir wollen nicht etwas verkaufen, das wir gar nicht haben. Wir werden mit dem Verkauf noch etwas warten, bis das endgültige UEFA-Urteil da ist.

ÖSTERREICH: Steigt das Geisterspiel auch im riesigen Happel-Stadion?
Marek: Ja, wir dürfen nicht während des Bewerbs hin und her wechseln.

R. Heßbrügge

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