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Rapid gewann Vertragspoker um Maierhofer

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Der 2 m-Riesenstürmer bleibt bei den Grün-Weißen. Man hat doch noch eine grundsätzliche Einigung erzielt.

Stefan Maierhofer bleibt dem SK Rapid Wien aller Voraussicht nach erhalten: Der ÖFB-Teamstürmer einigte sich mit dem frischgebackenen Meister grundsätzlich auf einen Drei-Jahres-Vertrag. Das teilten die Hütteldorfer, die auch den 2009 auslaufenden Vertrag mit Rechtsverteidiger Andreas Dober vorzeitig um zwei Jahre verlängerten, am Freitagabend mit.

Ablösesumme geheim
Maierhofer war im Winter vom deutschen Zweitligisten Greuther Fürth bis Saisonende an Rapid verliehen worden und hatte in Wien den Sprung in den erweiterten ÖFB-Kader für die Euro geschafft. Da der österreichische Rekordmeister keine Option auf Maierhofer besitzt, vereinbarten Rapid-Sportdirektor Alfred Hörtnagl und Fürth-Präsident Helmut Hack mündlich die Transfermodalitäten. Nächste Woche soll der Deal auch formal unter Dach und Fach gebracht werden. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Zitterpartie
Dass der Vertragspoker um Maierhofer ein für Rapid glückliches Ende findet, hatte sich zuletzt keineswegs abgezeichnet. Während Rapid den 25-jährigen heiß umwarb, zierte sich der Angreifer mit einer Zusage. Sieben Tore in elf Meisterschaftsspielen für die Hütteldorfer hatten dem Selbstvertrauen des ohnehin nicht unsicheren Gablitzers (NÖ) nicht geschadet.

Maierhofer deutete mehrmals an, sich alle Optionen offenhalten zu wollen und erweckte damit den Eindruck, Rapid nur als Zwischenstation ins Ausland zu betrachten. Die Zeichen standen bereits auf Abschied: "Er braucht sich jetzt nicht mehr zu deklarieren", hatte Peter Pacult dem 2,02-Meter Riesen nach dem letzten Meisterschaftsspiel noch ausgerichtet.

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