Super-Bullen machen Rapid Angst

Vor Hit in Salzburg

Super-Bullen machen Rapid Angst

Rapid steht am Sonntag beim Showdown gegen RB Salzburg brutal unter Druck.

Über 20.000 Fans werden beim 150. Duell zwischen Salzburg und Rapid erwartet (16 Uhr, live in ORF 1). Zwölf Punkte aus den letzten fünf Runden, Innsbruck 4:0 entzaubert – die Bullen im Höhenflug. Während Rapid gegen den Absturz kämpft. Bullen-Trainer Huub Stevens (56): „Rapid ist ein Konkurrent im Kampf um den Titel. Wir müssen so effizient sein wie gegen Innsbruck.“

Der Meister geht wieder zum Angriff über
Hochspannung! Die Meisterschaft scheint nun erst richtig loszugehen. Salzburg ist wieder voll da. Stevens: „Es ist zu früh, von einem Lauf zu reden. Aber wir sind im Rhythmus.“

Die Bullen gehen zum Angriff über – kaum, dass sie ihre Krise abgeschüttelt haben. Stürmer Roman Wallner (28), zweifacher Torschütze gegen Wacker: „Der Anspruch von Red Bull Salzburg muss immer der Meistertitel sein. Die Klubführung hat nie die Nerven weg geschmissen, weil sie vom Trainer und von der Qualität der Spieler überzeugt gewesen ist. Das macht sich bezahlt.“

Pacult weiß: Verlieren verboten in Salzburg!
Neue Zuversicht bei den Bullen – und Nervosität bei Rapid. Peter Pacult (feierte gestern den 51. Geburtstag) zog mit seiner Mannschaft ein Krafttraining durch. Pacult weiß: Am Sonntag darf Rapid in Salzburg nicht verlieren. Doch: In der Red-Bull-Ära haben die Salzburger von den zehn Heimspielen gegen Rapid nur zwei verloren (zuletzt 0:7 am 23. März 2008).

Die Lage bei Rapid spitzt sich zu: Nach dem Ausfall von Steffen Hofmann (30) gab’s gestern die nächste Hiobsbotschaft: Bei Helge Payer (31) wurde ein Faserriss im Oberschenkel festgestellt. Damit ist klar: Der Keeper steht in nächster Zeit nicht zur Verfügung. Kaum auszudenken, was los ist, falls sich Raimund Hedl (36) verletzen sollte. SOS, Rapid geht am Stock!

Stevens: „Bei uns ist noch sehr viel Luft nach oben“
Die Bullen wollen Hedl einheizen. Salzburg schießt sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele. In den ersten zehn Spielen gelangen neun Tore und allein gegen Innsbruck vier. Stevens: „Überragend haben wir trotzdem nicht gespielt. Bei uns ist noch viel Luft nach oben.“

Vier Punkte fehlen auf Spitzenreiter Sturm. Die Großen in der Liga sind im Kommen – nur Rapid hinkt nach. Wallner: „Rapid ist aber unberechenbar.“ Am Sonntag geht’s um alles!