Zwischen Polster und Admira wird es schmutzig

Toni flüchtet in den Urlaub

Zwischen Polster und Admira wird es schmutzig

Die Vorwürfe setzen dem Ex-Internationalen zu.

Die Ereignisse der letzten Tage lassen auch einen Toni Polster nicht kalt. Der überraschende Rauswurf bei der Admira, dann auch noch die unfairen Attacken unter der Gürtellinie. Toni hat erst einmal genug. Er fährt mit Freundin Birgit in den Urlaub, will abschalten. Zuvor spricht er in ÖSTERREICH aber noch einmal Klartext.

Angriffe unter der Gürtellinie gegen Toni
Die Vorwürfe, die er sich von der Admira anhören muss, tun weh. Polster verhält sich trotzdem wie ein Gentleman: "Ich werde keine Schmutzwäsche waschen." Was ihm von Admira vorgehalten wird:

Er soll öfters zu spät zum Training gekommen sein, oder gar nicht erschienen sein. Toni dazu: "Was da erzählt wird ist eine Frechheit!"

Toni soll die falsche Taktik gewählt haben. Es ging sogar so weit, dass ihm der Vorstand die Aufstellung diktieren wollte. Interna will Gentleman Toni nicht verraten, nur so viel: "Einen Polster kann man nicht verbiegen."

Polster: "Ums Geld ist es mir nie gegangen"

Zu Ende ist die Sache aber noch lange nicht. Polster hat bei der Admira einen Vertrag. Droht jetzt gar ein "Scheidungskrieg"? Toni dazu: "Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin und auch mein Anwalt, werden wir eine Lösung finden." Probleme erwartet er dabei keine: "Weil ich ohnehin nicht viel verdient habe und es mir nie ums Geld gegangen ist."

Toni ist und bleibt ein Gentleman, der sich nicht gescheitert sieht. Und weiter im Trainergeschäft bleiben will: "Nach dem Urlaub werde ich hospitieren und weiter lernen."

»Einen Polster kann man nicht verbiegen«

Toni Polster über seinen Rauswurf, seine Kritiker und seine Zukunft.

ÖSTERREICH:
Toni, haben Sie den Rauswurf bei der Admira schon verarbeitet?

Toni Polster:
Nein, es ist zu viel passiert, ich brauche jetzt einmal Abstand. Gemeinsam mit meiner Freundin Birgit mache ich erst einmal ein paar Tage Urlaub, weg von dem Ganzen. Da kann ich hoffentlich neue Kraft tanken.

ÖSTERREICH: Es hat schwere Vorwürfe gegen Ihre Person gegeben.

Polster: Eine Frechheit! Ich war immer pünktlich, außer einmal, da bin ich wegen einer Vorstandssitzung des Vereins zehn Minuten zu spät gekommen. Und einmal war ich nicht beim Training. Weil ich vor fünf Monaten einen Vertrag mit Sat.1 unterschrieben habe. Alles war mit dem Vorstand abgesprochen.

ÖSTERREICH:
Auch Ihre Taktik wurde kritisiert. Wollte der Vorstand bei der Aufstellung mitreden?

Polster: Interna verrate ich nicht. Aber in sportliche Dinge lasse ich mir sicher nicht dreinreden. Einen Polster kann man nicht verbiegen!

ÖSTERREICH:
Fühlen Sie sich als gescheitert?

Polster: Nein, weil ich überzeugt bin, dass ich die Admira gerettet hätte.

ÖSTERREICH: Wie sieht Ihre Zukunft aus?

Polster: Nach dem Urlaub werde ich hospitieren und weiter lernen.

ÖSTERREICH: Und mit der Admira und dem Vertrag?

Polster: Wir werden eine Lösung mit dem Vertrag finden. Da wird es keine Probleme geben, weil es mir nie ums Geld gegangen ist.
 

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