Formel 1

Bestätigt

Faustschlag: Wut-Eklat in der Formel 1

Beim Nacht-Spektakel ging es auch fern der Strecke richtig heiß her.

Fernando Alonso will noch vor dem US-Grand-Prix am 22. Oktober über seine Zukunft bei McLaren entscheiden. Der Spanier, dessen Vertrag nach drei Saisonen ausläuft, könnte sich von der Motoren-Partnerschaft überzeugen lassen. "Es wäre gut, in der nächsten Pause eine Entscheidung zu fällen", erklärt er in Sepang, wo am Sonntag das nächste Rennen ansteht.

Alonso: "Ich brauche noch ein paar Informationen, um mich zu entscheiden, bleibe allerdings optimistisch, weil McLaren eines der besten oder sogar das beste Team der Formel-1-Historie ist." Vermutet wird, dass der Wechsel von Honda zu Renault den 36-Jährigen trotz der anhaltenden Ergebnis-Misere vom Verbleib überzeugen könnte, schließlich holte er 2005 und 2006 mit dem französischen Werksteam seine zwei WM-Titel.

"Ich will wieder um den Titel fahren", sagt Alonso einmal mehr. Wie heiß er selbst mit 36 Jahren noch ist, zeigte sein Wutausbruch beim Singapur-GP. Dort hatte er nach seinem erneuten Ausfall in der Box gegen eine Wand geschlagen. Mittlerweile kann er über den Faustschlag lachen: "Das Loch ist noch da. Es war der Frust."

"Eine der größten Chancen meiner Karriere"

Alonso hatte sich am Start auf Platz drei katapultiert, wurde aber unverschuldet Opfer des Unfalls zwischen Sebastian Vettel, Max Verstappen und Kimi Räikkönen. "Es war eine der größten Chancen meiner Karriere", ärgert er sich über die verpasste Chance, im unterlegenen McLaren einen Nachweis der individuellen Klasse abzuliefern. "Ein Podium wäre garantiert gewesen. Es hätte für mich die größte Leistung der letzten zehn Jahre bedeutet."

Trotzdem zeigt er sich versöhnlich: "Das Schicksal wollte es so. Es wird dafür Sorge tragen, dass das Glück künftig auf unserer Seite ist. Alle Dinge, die in einem Rennen, in einer Saison oder im Leben passieren, haben einen Grund."

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