Formel-1-Krach zum Start der Corona-WM

9 Tage bis Auftakt

Formel-1-Krach zum Start der Corona-WM

Nach der nervenaufreibenden Corona-Pause startet heute in einer Wochen endlich das Training in Spielberg.

"Das wird die interessanteste WM aller Zeiten", glaubt Red-Bull-Teamchef Chris Horner. Für Zündstoff ist jedenfalls gesorgt. Woche für Woche poppt ein neuer Konflikt auf. Kostproben gefällig?

Marko gegen Renault: "Tolle Leistung vom Projekt Spielberg", meinte Bullen-Berater Helmut Marko sarkastisch, als er erfahren hatte, dass man Mitte Juni Renault-Tests am hauseigenen Red-Bull-Ring genehmigt hatte. Nächster Streitpunkt: Marko mutmaßt, dass Renault zwar reglementkon form mit 2018er- Autos unterwegs war, dabei aber die Standfestigkeit der aktuellen Motoren testete. Offenbar eine Grauzone im Reglement.

Vettel gegen Leclerc: Ex-Weltmeister Sebastian Vettel muss sich mit Saisonende ein neues Team suchen. Damit ist das Klima bei der Scuderia vergiftet. Dazu kommt der Dauerstreit um die Nummereins-Position zwischen Vettel und Youngster Charles Leclerc, der dem Routinier schon im Vorjahr die Show gestohlen hat.

Ferrari gegen den Rest: Wie durchsickerte, hat sich Ferrari im Vorjahr beim Weltverband FIA vom Verdacht der Motor-Trickserei freigekauft. Ein Deal, der die Konkurrenz heiß laufen ließ.

Hamilton gegen Marko: Ein falsch wiedergegebenes Marko-Zitat brachte Lewis Hamilton letzte Woche so in Rage, dass er den Red-Bull-Berater via Instagram attackierte. Marko ("Fake News") klärte alles auf, Hamilton löschte sein Post. Zeit, dass es endlich losgeht und alles auf der Strecke ausgetragen wird!