Max Verstappen

Klagt über Schwindelgefühle

Nach Kollision: Verstappen auf den Weg ins Krankenhaus

Artikel teilen

Max Verstappen ist nach seinem Crash auf dem Weg ins Krankenhaus - klagt laut "ORF" gegenüber seinem Vater Jost über Schwindelgefühle und Unwohlsein.

Lewis Hamilton kickte Max Verstappen in Kurve 9 raus. RB-Motorsportchef Christian Horner sprach im "ORF" von 51g-Kräften, die Verstappen beim Aufprall in den Reifenstapel aushalten musste. 51g bedeuten, dass der Körper mit der 51-fachen Erdbeschleunigung in den Sitz gepresst wird. Einfacher ausgedrückt: das 51-fache des eigenen Körpergewichts. Der Horror-Unfall von Romain Grosjean in Bahrain misste damals unglaubliche 68g.

Zum Vergleich: Normalerweise werden Formel-1-Piloten mit g-Kräften von 1 bis 5g belastet. Die Beschleunigung eines herkömmlichen PKWs wirkt mit ca. 0,3g auf die Insassen.

Verstappen verließt zwar wenige Minuten nach dem Crash das Medical-Center, klagte aber daraufhin über Schwindelgefühle und war auf dem Weg ins Krankenhaus.

Update von Verstappen: "Mir geht es gut"

Nach dem Rennen hat sich Vater Jos Verstappen über den Gesundheitszustand gemeldet. "[Max] fühlte sich ein bisschen benommen und wird jetzt im Krankenhaus eine CT-Untersuchung machen. Ansonsten war er bei klarem Verstand. Er hatte auch ein bisschen Schmerzen in der Schulter und war am ganzen Körper ein bisschen blau", schildert Jos Verstappen über Sohn Max bei "Ziggo Sport".

Red-Bull-Teamchef Christian Horner gibt ebenfalls Entwarnung: "Wir warten jetzt auf die Ergebnisse. Er war ständig bei Bewusstsein, sein Vater ist bei ihm, auch unser Physiotherapeut. Ich habe schon mit ihnen gesprochen. Er ist okay." Was den Briten aber besonders verblüfft: "Ich verstehe nicht, wie sich Lewis über einen Sieg freuen kann, bei dem er den Rivalen ins Krankenhaus befördert hat. Das ist einfach nicht akzeptabel." 

Der Niederländer hat sich auf Twitter zum Unfall mit Lewis Hamilton zu Wort gemeldet. Er schreibt: "Ich bin froh, dass es mir gut geht. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich so rausgenommen wurde. Die Strafe [für Hamilton] hilft uns nicht weiter und wird der gefährlichen Bewegung, die Lewis auf der Strecke gemacht hat, nicht gerecht." Die Feierlichkeiten seien zudem "respektlos und ein unsportliches Verhalten" gewesen, da er noch im Krankenhaus gewesen sei zu jenem Zeitpunkt, schreibt Verstappen. 

 

 

Die Crash-Szene hier im Video:

Dein oe24 E-Paper
Jetzt NEU auf oe24.at: Mit einem Click zum kompletten E-Paper ▲
OE24 Logo