Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ist mit seinem Team nach dem Sieg zum Auftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie disqualifiziert worden.
Wie die Rennserie mitteilte, stellte sich zwei Stunden nach dem Lauf heraus, dass sieben statt der erlaubten sechs Sätze Reifen verwendet wurden. Deswegen sahen sich die Sportkommissare gezwungen, das von Mercedes unterstützte Team Verstappen Racing nachträglich aus der Wertung zu nehmen.
Verstappen hatte die Pause in der Formel 1 genutzt, um auf der legendären Nordschleife zu fahren. Der 28-jährige Niederländer hatte im Mercedes-AMG GT3 gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon den vierstündigen Lauf in seiner Klasse fahrerisch dominiert. Trotz der nachträglichen Ernüchterung hatte er deutlich mehr Spaß als zum Start der Formel-1-Saison, in der er nach der großen Regel-Revolution nach zwei Rennen noch auf einen Podestplatz wartet.
Auer im Mai Verstappens Teamkollege
Verstappen sammelte Erfahrung für seinen geplanten Einsatz beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen an gleicher Stelle. Um das Wochenende vom 14. bis 17. Mai wird der Red-Bull-Pilot ebenfalls einen Mercedes steuern. Für dieses Rennen hat der Tiroler Lucas Auer als Verstappen-Teamkollegen genannt. "Der Nürburgring ist ein besonderer Ort", hatte Verstappen gesagt. "Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht. Das 24-Stunden-Rennen steht schon seit langem auf meiner Wunschliste."
Verpflichtungen in der Formel 1 stehen dem Ex-Champion nicht im Wege. Zwei Wochen vor dem nächsten Nürburgring-Ausflug wird in Miami in den USA gefahren, eine Woche danach steuert Verstappen sein Auto wieder in Montreal. Vor dem kommenden WM-Lauf in Japan in einer Woche war auch jetzt schon ein weiterer Start möglich.