Leipzig fix

Champions-League-Krimi: Dreikampf um letzten Platz

Das letzte Champions-League-Ticket in der deutschen Bundesliga wird am letzten Spieltag vergeben. Stuttgart hat nach dem 3:1-Sieg im direkten Königsklassen-Duell gegen Leverkusen die besten Chancen. Hoffenheim ist nach dem 1:0 gegen Bremen punktegleich mit dem VfB, Leipzig hat Platz 3 abgesichert.

RB Leipzig hat sich am Samstag durch ein 2:1 gegen St. Pauli das Ticket für die Fußball-Champions-League gesichert. Xaver Schlager erzielte in seinem Heim-Abschiedsspiel das 1:0. Hoffnungen auf die "Königsklasse" dürfen sich vor der letzten Runde der deutschen Liga auch Stuttgart nach einem Heim-3:1 gegen Leverkusen und Christian Ilzers Hoffenheim nach einem 1:0 daheim gegen Werder Bremen machen. Michael Gregoritsch gelang bei Augsburgs 3:1 gegen Gladbach ein Doppelpack.

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Die Leipziger werden die Saison fix als Dritter beenden. Schlager brachte die Gastgeber nach einem Corner und Assist von Christoph Baumgartner mit einem Schuss via Lattenunterkante in Führung (45.), und das in seinem letzten Heimspiel für RB. Für den ÖFB-Teamspieler, der Leipzig nach Saisonende verlassen wird, war es das dritte Saisontor.

Vor den Augen von Red Bulls Fußballchef Jürgen Klopp stellte Willi Orban ebenfalls nach einem Eckball per Kopf auf 2:0, danach brachten die Gastgeber den Sieg trotz des Gegentores von Abdoulie Ceesay (86.) über die Zeit. Baumgartner und Schlager spielten bei Leipzig durch, Nicolas Seiwald wurde in der 69. Minute eingewechselt.

Zweikampf zwischen Stuttgart und Hoffenheim um Platz vier

Um Endrang vier, der noch zur Champions-League-Teilnahme berechtigt, gibt es in der letzten Runde einen Zweikampf zwischen Stuttgart und Hoffenheim. Beide Clubs halten bei 61 Punkten, die Schwaben weisen das um fünf Treffer bessere Torverhältnis auf. Die drei Zähler zurückliegenden Leverkusener haben nur noch theoretische Chancen. In der letzten Runde geht es für Stuttgart auswärts gegen Frankfurt, Hoffenheim tritt in Gladbach an.

Im richtungsweisenden Duell mit der Werkself fuhr Stuttgart durch Tore von Ermedin Demirovic (5.), Maximilian Mittelstädt (45.+7/Elfmeter) und Deniz Undav (58.) einen hochverdienten Sieg ein. Für die enttäuschenden Leverkusener war ein Blitztor durch Aleix Garcia (1.) zu wenig. Hoffenheim jubelte dank Bazoumana Toure (26.), Ilzer wechselte Alexander Prass in der 57. Minute ein. Auf der Gegenseite sah Yukinari Sugawara bereits in der fünften Minute Rot. Marco Grüll kam in der 71. Minute für Romano Schmid, Maximilian Wöber wurde in der 80. Minute aufs Feld geschickt. Marco Friedl spielte durch.

Dessen ÖFB-Teamkollege Gregoritsch war beim 3:1 gegen Gladbach Augsburgs Held des Tages. Der in der 79. Minute ausgetauschte Steirer netzte in der 24. und 72. Minute jeweils per Abstauber und hatte in der 27. Minute Pech, als sein Tor vom VAR wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt wurde.

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