Regenschlacht

2:2 - GAK rettet Punkt gegen Altach vor Abstiegs-Endspiel

Bei strömenden Regen holt der GAK gegen Altach in der letzten Minute ein 2:2-Remis. Die Vorarlberger haben den Play-off-Aufstieg dennoch in der eigenen Hand, den Steirern reicht am letzten Spieltag im direkten Abstiegs-Duell gegen BW Linz ein Punkt. 

Der SCR Altach hat am Samstag in einer Regenschlacht beim GAK den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga fixiert. In einer turbulenten Begegnung trennten sich der Cupfinalist aus Vorarlberg und die Grazer am Samstag in der vorletzten Runde der Qualifikationsgruppe mit 2:2 (1:0), womit die Altacher auch nächste Saison im Oberhaus vertreten sind. Für den GAK hingegen geht es am kommenden Samstag im Abstiegsfinale bei Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz um den Ligaverbleib. 

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In Linz reicht den "Rotjacken" von Trainer Ferdinand Feldhofer in der letzten Runde ein Unentschieden, um aus eigener Kraft in der Bundesliga zu bleiben. Die Altacher verpassten durch zwei späte Gegentore eine bessere Ausgangsposition im Kampf um das Europacup-Play-off. Die Mannschaft von Trainer Ognjen Zaric ging bei strömendem Regen in Graz-Liebenau durch ein Traumtor von Patrick Greil (37.) in Führung. Vesel Demaku (59.) erhöhte vor 7.221 Zuschauern mit einem wuchtigen Distanzschuss für die Vorarlberger, die den ersten Auswärtssieg seit Mitte Dezember 2025 und sieben Spielen aber noch verspielten. Der GAK holte durch die beiden "Joker" Daniel Maderner (87.) und Murat Satin (98.) noch einen Punkt, der trotzdem zu wenig war. 

Regen verhinderte flüssiges Spiel

Aufgrund des tiefen Rasens kam ein flüssiges Spiel nur schwer zustande, der Ball blieb durch das stehende Wasser oft ungewollt liegen. Trotzdem ergaben sich gute Torchancen. Greil, der nach einer Wadenverletzung in die Startelf zurückgekehrt war, scheiterte aus elf Metern freistehend an GAK-Goalie Franz Stolz (14.). Auf der Gegenseite war Tormann Dejan Stojanovic bei einem Distanzschuss von Ramiz Harakate (20.) sowie bei einem direkten Freistoß von Mark Grosse (27.) zur Stelle.

Dann folgte der Geniestreich von Greil: Der Altacher Topscorer eroberte den Ball an der Seitenlinie, blickte auf und versuchte aus der Distanz sein Glück. Der Ball senkte sich ins lange Kreuzeck via Unterlatte zu seinem elften Saisontor. Der Wiederanpfiff nach der Pause verzögerte sich wegen technischer Probleme am Headset von Schiedsrichter Isa Simsek um mehr als eine Viertelstunde.

Demaku brachte Altacher auf Siegerstraße

Nach einer Stunde kam der Klassenerhalt für die Altacher noch näher, weil Ex-Sturm-Kicker Demaku aus etwa 25 Metern genau ins linke Eck traf. Dann kochten die Emotionen hoch: Der im Vollsprint angerauschte Harakate wurde von Stojanovic am Strafraumeck von den Beinen geholt, der Altach-Schlussmann traf dabei aber auch den Ball. Nach VAR-Intervention entschied sich Simsek gegen einen Elfmeterpfiff.

Der GAK benötigte nun drei Tore, um doch noch den Klassenerhalt vorzeitig zu fixieren. Doch die besseren Chancen hatten die Gäste durch Yann Massombo (78., 84.). Auf der Gegenseite machte Maderner die Schlussphase mit einem platzierten Schuss in die Ecke doch noch einmal spannend. In der letzten Minute der Nachspielzeit traf Satin zum 2:2 - zu spät.

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