Trotz des abgesagten Großen Preises von Saudi-Arabien steigt Max Verstappen an diesem Wochenende auf der Nordschleife in den Rennwagen. Doch dabei dürfte der Formel-1-Star wenig glücklich über die Leistungen sein.
Mit seinem österreichischen Teamkollegen Lucas Auer lieferte Max Verstappen am Samstag ein schlechtes Qualifying vor dem ersten Rennen des 24h Nürburgring Qualifiers ab. Zuerst verpassten sie die beiden klar die Pole-Zeit, danach erhielten sie sogar noch eine Strafe.
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Das Duo hatte am Samstagvormittag im Qualifying mit 3,5 Sekunden einen deutlichen Rückstand auf die Pole-Position. Damit fuhren Auer und Verstappen auf den sechsten Startplatz. Die Session war nach einem heftigen Crash des Aston Martin Vantage GT3 #39 für rund 50 Minuten lang unterbrochen. Auer war dabei im Mercedes-AMG #3 beinahe gleich schnell wie Verstappen.
Strafe nach Auer-Kollision
Nach dem enttäuschenden Qualifying erhielten die beiden die nächste schlechte Nachricht. Das GT3-Team wird nach einem Zwischenfall mit Auer nach hinten versetzt. Im Streckenabschnitt Hohe Acht kam es zu einer Kollision zwischen Auer und dem Porsche Cayman #941. Der Tiroler im Mercedes wollte am Porsche vorbeiziehen, doch dieser blieb auf der Ideallinie. Danach kam es zu der Berührung.
Die Rennkommissare entschieden, dass das Duo in der Startaufstellung um drei Plätze rückversetzt wird. Damit müssen Verstappen und Auer das Rennen am Samstagabend (ab 17:30 Uhr) von Platz neun starten.
Für Verstappen ist das Ergebnis weniger wichtig. Der Red-Bull-Star will in diesem Rennen zum ersten Mal in der Nacht auf der gefürchteten Nordschleife fahren und wichtige Erfahrung für die 24 Stunden am Nürburgring Mitte Mai sammeln. Die Teilnahme ist nur durch die Absage des Großen Preises von Saudi-Arabien möglich geworden. Dieser hätte eigentlich an diesem Wochenende stattfinden sollen.