Wurz gibt bei Klassiker Vollgas

24 Stunden von LeMans

Wurz gibt bei Klassiker Vollgas

Alexander Wurz ist beim Langstrecken-Klassiker in Le Mans ein Fixstern.

Für Wurz ist die Rückkehr nach Le Mans etwas ganz Besonderes. Er hat den Klassiker nicht nur zweimal (1996,2009) gewonnen, sondern ist noch immer der jüngste Sieger aller Zeiten. Bei seinem ersten Triumph 1996 im Benzin-Porsche war er gerade einmal 22 Jahre alt. Wurz: "Den ersten Sieg vergisst du nie, es war ein unbeschreibliches Gefühl."

Heuer greift der Niederösterreicher in einem weiß-blauen Toyota TS030-Hybrid an. Der Bolide hat die Startnummer sieben. Gestern gab Wurz auf dem 13,629 Kilometer langen Kurs das erste Mal Gas. In der ersten Qualifying-Session reichte es für Platz vier. Wurz: "Wir können zufrieden sein. Aber wir haben noch Luft nach oben." Toyota feiert beim berühmtesten Langstreckenrennen der Welt ein Comeback. Wurz teilt sich das Cockpit mit Ex-Formel-1-Fahrer Kazuki Nakajima aus Japan und Nicolas Lapierre (FRA).

Toyota feiert Comeback und sagt Audi den Kampf an
Das Ziel ist klar: Wurz und Co. wollen den favorisierten Audis R18 den Kampf ansagen. Erstmals in der Geschichte des Langstrecken-Klassikers landete im Qualifying ein Auto mit Hybridantrieb an der Spitze. Vorjahressieger Andre Lotterer brannte mit seinem Diesel-Hybrid-Audi eine Zeit von 3.25,453 Minuten in den Asphalt.


Wurz fehlten in der ersten Session nur 1.738 Sekunden auf den Schnellsten. Damit steht fest: Sein Toyota kann sehr wohl mit den bärenstarken Audis mithalten.

Neben Wurz sind noch zwei Österreicher am Start: Richard Lietz (GT-Profiklasse) und Dominik Kraihamer (LMP1-Klasse).

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