Österreichs Slalomfahrer halten nach sechs Saisonrennen bei nur fünf Top-10-Rängen - eingefahren von Manuel Feller (5. Adelboden), Dominik Raschner (6. Gurgl), Marco Schwarz (8. Val d'Isere), Michael Matt (9. Levi) und Fabio Gstrein (10. Levi).
Vor Olympia warten noch Rennen am Sonntag in Wengen (10.00/13.00 Uhr/live ORF 1), anschließend in Kitzbühel und Schladming, um sich für das Olympiateam zu qualifizieren. Die Nominierung erfolgt bereits vor dem Nightrace auf der Planai.
Schwarz ist jedenfalls in der Pole Position auf einen Startplatz im Slalom bei den Winterspielen in Bormio, weil er im Riesentorlauf mit dem Sieg in Alta Badia wie Stefan Brennsteiner mit jenem in Copper Mountain ein Fixstarter ist. In Wengen ist der Kärntner krankheitsbedingt nicht am Start. Generell brauchen aber alle Slalomfahrer in Österreichs Team Zählbares, nicht zuletzt für das Selbstvertrauen. Schon ein Topergebnis könnte auch den Peking-Zweiten Johannes Strolz wieder ins Spiel bringen, sein bestes Saisonergebnis war ein 17. Platz.
Aus dem Kampf um die kleine Kristallkugel haben sie die ÖSV-Läufer längst verabschiedet, Matt ist als bester nur 13., Feller folgt auf 15. In Führung liegt der zweifache Saisonsieger Paco Rassat aus Frankreich vor seinem Landsmann Clement Noel, den Norwegern Timon Haugan und Atle Lie McGrath sowie den für Brasilien fahrenden Lucas Pinheiro Braathen. McGrath ist der Vorjahressieger auf dem Lauberhorn, den letzten Erfolg aus rot-weiß-roter Sicht fuhr Feller 2024 ein.