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Snowboard-Queen

Big Anna: Lustiger Patzer vor der Presse

Sie ist die Königin der Lüfte - da kann auch schon mal was schief gehen.

"Das ist ein Traum", strahlte Anna Gasser. Die Kärntnerin ist Olympiasiegerin, wurde ihrer Favoritenrolle im Big Air gerecht. "Die letzten Tage waren die schwersten meines Leben." Der Druck war groß, alle erwarteten Gold. Und Gasser lieferte. Im Finale war von Nervosität keine Spur.

Nach zwei starken Sprüngen lag sie nach zwei Durchgängen auf Rang zwei, sie stand als letzte am Schanzenanlauf. Silber war ihr sicher. Mit dem Mut zum Risiko ging noch mehr. Eigentlich hatte die Kärntnerin in Absprache mit Trainer Christian "Gigi" Scheidl geplant, einen "Backside 1080 Double Cork" zu zeigen. Unmittelbar vor ihrem dritten Sprung zog aber Seitenwind auf.

Gasser entschied sich aus dem Bauchgefühl heraus um, zeigte einen "Cab Double Cork 1080" und sprang damit zu Gold. Danach kannte ihre Freude kein Halten mehr. Anna ließ sich von Mama Liesbeth, Papa Peter, Schwester Eva und Freund Clemens Millauer, der selbst im olympischen Slopestyle und Big Air mit dabei war, in die Arme nehmen.

"Ist das jetzt wirklich passiert?"

Nach dem Bewerb habe sie zwei Stunden für sich alleine gehabt. "Ich glaube, ich war eine Stunde unter der Dusche. Als ich rauskam, habe ich Clemens geschrieben: 'Ist das jetzt wirklich passiert, oder träume ich?' Es hat schon alles die Zeit gebraucht, bis das realistischer geworden ist."

Wie überwältigend der Erfolg war, zeigte sie beim Medien-Marathon nach dem Big Air: Die Frage eines deutschsprachigen Journalisten wollte sie auf Englisch beantworten. Als sie darauf hingewiesen wurde, dass sie in ihrer Muttersprache antworten könne, lachte sie, meinte: "Fuck!"

Anna hatte am Donnerstag auch die Lacher auf ihrer Seite ...