Schon 2030 könnte die für Österreich äußerst erfolgreiche Sportart fehlen.
Für Österreich sind die Bewerbe in der Nordischen Kombination fast schon traditionell Medaillengarantien. Auch dieses Mal räumte Johannes Lamparter voll ab und holte gleich dreimal Edelmetall. Bei den nächsten Olympischen Spielen 2030 in Frankreich könnte die Kombinierer aber erstmals nicht mehr dabei sein. Das IOC will nach der Saison mit den Eindrücken aus Italien eine Entscheidung treffen.
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Neue Bewerbe für 2030
"Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, vor denen die Nordische Kombination sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen steht", sagte IOC-Sportdirektor Pierre Ducrey kürzlich. Unter anderem sorgt sich das Internationale Olympische Komitee um die Nationenvielfalt - Österreich, Deutschland und Norwegen dominieren bei den Männern mit Abstand den Nationencup - und um die Beliebtheit bei den Zuschauern. Zudem gibt es weiterhin keine Damen-Bewerbe.
Statt der Nordischen Kombination will das IOC die Winterspiele für andere Sportarten öffnen. Im Gespräch sind etwa Ice Cross, Telemarken und Speedskiing sowie Sportarten, die nicht in erster Linie zum Wintersport zählen. Immer wieder genannt werden dabei Snowvolleyball, Cyclocross und Crosslauf.