Verpokert

ÖSV-Coach Schuld an Slalom-Debakel für unsere Frauen

ÖSV-Coach Klaus Mayrhofer wollte im 1. Durchgang des Damen-Slalom unseren Starterinnen einen Vorteil verschaffen, das ging gehörig schief.

Für die ÖSV-Läuferinnen besteht nach dem ersten Durchgang des Damen-Slalom bei den Olympischen Spielen in Cortina nur noch eine Mini-Chance auf eine Medaille. Katharina Huber liegt zur Pause als unsere Beste auf Platz 9. Für Wirbel sorgte dabei allerdings ihr Coach Klaus Mayrhofer.

Der ÖSV-Coach fungierte als Kurssetzer und sorgte damit für Wirbel. Im Fokus waren zwei aufeinanderfolgende Haarnadeln, die auf unterschiedliche Arten fahrbar waren. Mit diesem Trick, den selbst der erfahrene ORF-Experte Thomas Sykora als "kniffligste Kurssetzung" bezeichnete, erhoffte man sich einen Vorteil im Medaillenkampf.

Kurs-Trick geht schief

Doch im Rennen kam alles ganz anders. Während US-Dominatorin Mikaela Shiffrin überlegen in Führung liegt, hat unser Quartett einen riesigen Rückstand. Huber auf Platz 9 (+1,55), Katharina Truppe auf Platz 10 (+1,64) und Katharina Gallhuber auf Platz 25 (+2,57) haben nur noch eine Mini-Chance auf Edelmetall.

Noch schlimmer kam es für Olympia-Debütantin Lisa Hörhager. Auf Platz 32 mit 3 Sekunden Rückstand darf sie erst nach der Entscheidung im 2. Durchgang den Olympia-Slalom bestreiten. Das hat man sich im ÖSV-Team definitiv anders vorgestellt.

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