Australierin Torah Bright gewann Halfpipe-Gold

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Die Australierin Torah Bright hat bei den Olympischen Winterspielen die Goldmedaille in der Halfpipe gewonnen. Sie setzte sich am Donnerstag auf dem Cypress Mountain mit 45,0 Punkten vor den beiden Amerikanerinnen Hannah Teter und Kelly Clark durch. Teter hatte bei den Winterspielen 2006 in Turin triumphiert, Clark 2002 in Salt Lake City Olympia-Gold geholt.

Im ersten von zwei Durchgängen gab es reihenweise Favoritenstürze. Sowohl Bright als auch Clark stürzten und standen unter Druck. Im Finallauf zeigte aber insbesondere die 23-jährige Bright ihre Klasse und setzte sich dank ihrer spektakulären Sprünge vor die nach dem ersten Durchgang führende Teter. Dieaw konnte als Letzte des Teilnehmerfeldes nicht mehr kontern und musste mit Platz zwei vorlieb nehmen.

Weniger glimpflich ging ein Sturz für die Spanierin Queralt Castellet aus. Die Dritte der Qualifikation verletzte sich im Training kurz vor dem Finale, als sie bei einem Sprung mit dem Kopf auf die Kante der Halfpipe aufschlug. Die 20-Jährige war etwa eine halbe Minute bewusstlos und wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Obwohl Castellet im Finale starten wollte, entschieden sich die Ärzte für einen Transport per Hubschrauber von Cypress Mountain nach Vancouver, um dort weitere Untersuchungen vorzunehmen.

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