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NBA

Boston legt gegen Cleveland vor

Celtics gewinnen im ersten Halbfinal-Spiel der Eastern Conference knapp mit 76:72.

Die Boston Celtics sind durch einen 76:72-Heimsieg gegen die Cleveland Cavaliers im Conference-Halbfinale (best of seven) der nordamerikanischen Basketballliga NBA 1:0 in Führung gegangen. Der Schlüssel zum Erfolg in einem von Defensive geprägten Spiel war die Neutralisierung von Cavs-Superstar LeBron James, der mit nur zwölf Punkten sein zweitschlechtestes Karrierescore verzeichnete. Bei den Celtics, bestes Team nach dem Grunddurchgang, war Kevin Garnett mit 28 Punkten bester Werfer.

Die beiden Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Messers Schneide. 39 Sekunden vor der Schlusssirene glich Clevelands Ilgauskas Zydrunas, der mit 22 Punkten bester Scorer seines Teams war, zum 72:72 aus. 18 Sekunden später brachte der überragende Garnett Boston wieder in Führung, worauf James Posey mit zwei verwandelten Freiwürfen für das Schlussresultat sorgte. James traf nur in 2 von 18 Würfen aus dem Spiel heraus.

Ehrung für Bryant
Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers, die im Western-Conference-Halbfinale gegen Utah Jazz 1:0 in Führung liegen, ist im zwölften Jahr seiner NBA-Karriere erstmals zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt worden. Der 29-jährige Guard trug mit einem Schnitt von 28,3 Punkten maßgeblich zum Erfolg seines Teams bei.

Bryant, der wegen seiner arrogant wirkenden Art bei vielen aneckt, nahm in dieser Saison sein großes Ego zurück und stellte sich verstärkt in den Dienst der Mannschaft. Obwohl in den vorangegangenen Saisonen seine individuellen Statistiken besser waren, wurde Bryant quasi als Belohnung für seine Entwicklung zum Nachfolger des Deutschen Dirk Nowitzi (Dallas Mavericks) bestimmt. Er setzte sich mit 1105 Journalisten-Stimmen vor Chris Paul (New Orleans Hornets/889) und Kevin Garnett (Boston Celtics/670) durch.

Halbfinale Eastern Conference
Boston Celtics - Cleveland Cavaliers 76:72 - Stand in der Serie: 1:0