Australian Open

Frühes Aus für Bammer

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Endstation in Runde 1 gegen Russin Tschakwetadse. Paszek-Spiel wegen Hitze auf Mittwoch verschoben.

Sybille Bammer ist am Dienstag bereits in der ersten Runde der Australian Open ausgeschieden. Die Oberösterreicherin verlor gegen die als Nummer 12 gesetzte Russin Anna Tschakwetadse nach 95 Minuten mit 4:6,7:5. Bammer selbst sprach anschließend von einer vermeidbaren Niederlage, viele unerzwungene Eigenfehler und einige ungenutzte Breakbälle entschieden die bei mehr als 35 Grad Hitze ausgetragene Partie schließlich zu Gunsten der 19-jährigen Russin. Die Erstrundenbegegnung von Tamira Paszek wurde wegen zu hoher Temperaturen von Dienstagnachmittag auf Mittwoch verschoben.

Im ersten Satz hielt Bammer das Spiel bis zum 4:4 offen. Tschakwetadse gelang dann aber das Break zum 5:4 und anschließend servierte die Moskauerin auf die Satzführung. Die Österreicherin erkämpfte sich dabei zwar zwei Breakbälle, die sie trotz vorhandener Chancen nicht nutzte. Damit ging der Auftaktsatz knapp verloren.

Satzball im zweiten Satz nicht genutzt
Zu Beginn von Satz Nummer zwei setzte die 26-Jährige Oberösterreichern die Russin stärker unter Druck, was eine schnelle 4:1 bzw. 5:2-Führung zur Folge hatte. Beim Stand von 5:3 schlug Bammer auf den Satzgewinn auf und erspielte sich dabei sogar einen Satzball, diesen ließ die ungesetzte Österreicherin aber aus.

Tschakwetadse, die zuletzt das WTA-Turnier in Hobart, bei dem Bammer bis in Halbfinale vorgestoßen war, für sich entschieden hatte, schaffte ihrerseits das Rebreak und glich anschließend zum 5:5 aus. Im folgenden Game nahm die 19-Jährige der Oberösterreicherin den Aufschlag abermals ab und gewann das folgende Game zum Matchgewinn sicher zu null .

"Selbst verspielt"
Bammer trauerte anschließend den ausgelassenen Chancen nach: "Ich habe das selbst verspielt. Wenn ich drei oder vier Punkte etwas anders gespielt hätte, wäre ich mit einem 6:4,6:3-Erfolg vom Platz gegangen." Die wichtigen Punkte, wie die Breakchancen im ersten und den Satzball im zweiten, ließ Bammer diesmal aus. "Ich habe in den entscheidenden Momenten heute nicht die Initiative übernommen", ärgerte sich die Ottensheimerin, betonte aber auch, dass ihre Gegnerin "bei wichtigen Bällen gezeigt hat, warum sie die Nummer 13 der Welt ist".

Neue Taktik
In kritischen Phasen sei sie selbst eben "eher der Spielertyp, der die sichere Variante gehen will, statt das aktiv fertig zu spielen". In Zukunft will die Weltranglisten-42., wie beim Viertelfinal-Sieg gegen Serena Williams in Hobart, öfter versuchen das Spiel zu diktieren und "Dinge die im Training funktionieren" auch im Match umsetzen. "Ich bin am richtigen Weg. Mit der Zeit wird es noch besser gehen", erklärte Bammer zuversichtlich.

Im Doppel ist die Österreicherin in Melbourne noch mit der Tschechin Eba Birnerova, mit der sie erstmals zusammenspielt, im Einsatz. In der ersten Runde treffen die beiden auf das bulgarisch-slowakische Duo Zwetana Pironkowa/Martina Sucha. "Eine lösbaren Aufgabe", meinte Bammer.

Paszek erst am Mittwoch
Das Debüt der österreichischen Nachwuchshoffnung Tamira Paszek im Hauptbewerb eines Grand-Slam-Turniers wurde wegen der zu großen Hitze (rund 40 Grad im Schatten) von Dienstagnachmittag auf Mittwoch verschoben. Die 16-jährigen Vorarlbergerin, die sich durch die Qualifikation gekämpft hatte, trifft auf die Französin Severine Bremon.

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