floyd landis

Doping-Vorwurf

Landis: "Doping-Probe nicht von mir"

Positiv getesteter Tour-de-France Sieger Landis auf seiner Homepage: "Flasche mit Urinprobe gar nicht von mir!"

Floyd Landis hat am Donnerstag auf seiner Website seine Verteidigungsstrategie in seinem Dopingfall aufgedeckt. Der Tour-de-France Erste behauptet, dass die nach der 17. Etappe genommene Urinprobe nicht von ihm stamme. Die Verteidigung des 31-jährigen früheren Phonak-Profis will herausgefunden haben, dass die Code-Nummern der Urinfläschchen nicht mit dem Athleten übereinstimmen.

Schlampige Prozedur
Zudem habe das Dopinglabor von Chatenay-Malabry in Frankreich die Vorgaben der Welt-Antidopingagentur WADA nicht beachtet. Landis hat sich die Dienste von Arnie Barker gesichert, einem pensionierten Arzt und Trainings-Ratgeber. Barker bemängelt in seinem Expose von rund 100 Seiten Umfang den fehlenden Zusammenhang zwischen den offiziellen Protokollen und den Analyse-Resultaten des Labors.

Den Ergebnissen des Labors zufolge hatte bei Landis ein anormaler Wert zwischen Testosteron und Epitestosteron bestanden. Zudem wurde in Landis' Urin synthetisches Testosteron nachgewiesen. "Die ganze Prozedur ist voller Fehler", hält Barker in seiner Argumentation fest.