Sieg für Bammer, Aus für Melzer und Paszek

Tennis

Sieg für Bammer, Aus für Melzer und Paszek

Die Tennis-Mama feierte im Miami einen lockeren Zweisatz-Sieg gegen die Italienerin Garbin. Paszek und Melzer schieden aus.

Die Tennis-Weltranglisten-21. Sybille Bammer ist am Samstag in Miami ohne Probleme in die dritte Runde eingezogen. Die österreichische Nummer 1 dominierte die Italienerin Tathiana Garbin (WTA 46) 6:2, 6:2 und trifft nun auf die Russin Dinara Safina (13).

Im Vergleich zur enttäuschenden Vorstellung in Indian Wells zeigte sich Bammer deutlich verbessert. Die Oberösterreicherin hatte einen viel besseren Rhythmus und war auch läuferisch klar stärker. "Die Bedingungen waren viel besser und ich war auch optimal vorbereitet", so Bammer, die mit ihrem Team in Miami bis auf die letzten beiden Tage täglich fünf Stunden trainiert hat (Tennis und Kondition).

Aus für Paszek
Die Vorarlbergerin Tamira Paszek hat sich am Samstag beim Tennis-Turnier in Miami in der 2. Runde verabschiedet. Sie unterlag der russischen Turniermitfavoritin Anna Tschakwetadse (Nummer 6 der Weltrangliste) glatt 3:6,2:6.

Die 17-Jährige steckte bis zuletzt nicht auf; bei 3:6, 0:4 kämpfte sie sich nochmals zurück. Paszek kam auf 2:4 heran und hatte dann einen weiteren Breakball, konnte aber die Moskowiterin aber nicht mehr gefährden. "Von der Spielweise her war es zwar ausgeglichen, aber ich habe zu viele Fehler gemacht, überhaupt nicht konstant aufgeschlagen und war auch beim Return nicht gut", analysierte Paszek, "ich bin überhaupt nicht zufrieden."

Niederlage für Melzer
Jürgen Melzer hat am Samstag beim Tennis-Turnier in Miami knapp eine Überraschung verpasst. Der niederösterreichische Linkshänder unterlag dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 7:6 (7:4), 5:7, 1:6, beklagte aber einen blockierten Rücken.

Den ersten Satz hatte er sich trotz Handicap noch im Tiebreak gesichert, der anschließende Einsatz des Physio brachte aber nichts. Denkbar schlechte Voraussetzungen natürlich, um den "Muhammad Ali des Tennis", der in Melbourne sensationell ins Finale vorgestoßen war, zu stoppen. "Ich habe im zweiten Satz gehofft, den Tiebreak zu erreichen, habe aber unglücklich das Break kassiert. Und dann hatte ich schlicht nicht mehr genug Energie."