Stoss wehrt sich gegen Anzeige

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Stoss wehrt sich gegen Anzeige

Neuer ÖOC-Boss will sich von anonymer Anzeige "nicht denunzieren lassen".

Als Reaktion auf Berichte über eine anonyme Anzeige, in der ÖOC-Präsident Karl Stoss Untreue unterstellt wird, setzt dieser nun rechtliche Schritte. "Ich lasse mich nicht denunzieren und habe daher meinen Rechtsanwalt Dr. Gerald Ganzger beauftragt, rechtliche Maßnahmen gegen die absurden Unterstellungen zu prüfen", teilte Stoss in einer Aussendung am Freitag mit.

Ganzger übte heftige Kritik an der Person, die für die Anzeige verantwortlich ist. "Das sind sizilianische Methoden, mit denen ein Involvierter des ÖOC-Skandals offenbar versucht, Karl Stoss zu stoppen. Es ist völlig klar, dass die Günstlinge der früheren Freunderlwirtschaft die konsequente Aufarbeitung der Altlasten durch Dr. Stoss und sein Team verhindern wollen", erklärte der Anwalt des Präsidenten des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC).

Stoss selbst gab sich ob der abstrusen Anschuldigungen kämpferisch. "Ich lasse mich sicher nicht einschüchtern. Ich bin angetreten, um die Geschichte des ÖOC lückenlos aufzuarbeiten und die Zukunft bestmöglich zu gestalten. Wenn jemand meint, er könne mich mit solchen Methoden stoppen, irrt er gewaltig", betonte der Vorarlberger.