Thiems Zukunfts-Projekt nicht gefragt

Aufreger

Thiems Zukunfts-Projekt nicht gefragt

Der Plan, Wolfgang Thiem zum ÖTV-Sportdirektor zu machen, wurde abgeschmettert.

Unter Blitzlichtgewitter wurde das Projekt "Future for Tennis" letzten Oktober in der Wiener Innenstadt vorgestellt: Tennis-Größen wie Thomas Muster, Barbara Schett oder Dominic Thiem wollten mit dem Austrian Tennis Committee "ATC" einiges bewegen, Initiatorin Barbara Muhr sollte als ÖTV-Präsidentin kandidieren (Interims-Präsidentin Christina Toth wollte am 22. März zurücktreten). Und Wolfgang Thiem, Vater von Superstar Dominic, hätte als Sportdirektor übernommen. Das alles ist jetzt einmal vom Tisch. Barbara Muhr darf am 22. März nicht als Kandidatin für das Präsidentenamt antreten. In der Presseaussendung vom Österreichischen Tennisverband heißt es: "Die Wahlkommission, bestehend aus den neun Landesverbands-Präsidenten, konnte sich bei einer Sitzung in Linz auf keinen Kandidaten als Nachfolger von Präsidentin Christina Toth einigen."
 

Thiem im Davis-Cup? »Harte Verhandlungen«

 
"Wir haben ein Angebot gemacht", sagt Wolfgang Thiem. "Offenbar ist das im ÖTV nicht gefragt. Also werden wir auf Eigeninitiative weitermachen." Spannend wird, wann Dominic Thiem unter diesen Umständen wieder im Davis-Cup spielt. Wolfgang Thiem: "Da wird es harte Verhandlungen geben." Brisant: Thiem hat auch noch Dennis Novak, Sebastian Ofner und Jurij Rodionov unter seinen Fittichen. (okk)