Benni 
Raich in 
Val d’Isère dabei

Wintersport

Benni 
Raich in 
Val d’Isère dabei

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Weltcup-Leader Scheiber lässt Val d’Isère aus.

Nachdem Raich gestern „leichte Fortschritte“ meldete, ließ er seinen lädierten Rücken gestern Abend noch einmal bei ÖSV-Doc Andreas Lotz behandeln. Heute wird er, wie Herren-Chef Mathias Berthold versichert, auf jeden Fall im Flugzeug Richtung Frankreich sitzen. Ob Raich die beiden Rennen in Val d’Isère (Samstag RTL, Sonntag Slalom) allerdings tatsächlich in Angriff nehmen wird, will er erst vor Ort entscheiden. Lotz: „Ich kann nur mithelfen, dass sich das Kreuz stabilisiert. Aber ob Benni damit wirklich Rennen fahren kann, kann nur er wissen.“ Derzeit spricht jedenfalls alles dafür, dass es sich ausgeht.

Eigener Privatjet für 
die acht ÖSV-Läufer
Um die mühevolle Anreise nach Val d’Isère so angenehm wie möglich zu gestalten, organisierte der ÖSV einen Privatjet – da aber dort nur für die acht Läufer Platz ist, müssen die Trainer im Auto anreisen.

Nicht dabei ist Gesamtweltcup-Leader Mario Scheiber – wegen einer Meniskusschädigung will sich der 27-jährige Osttiroler die brutale Belastung eines Riesentorlaufs nicht zumuten.

Weltcup-Leader Scheiber lässt Val d’Isère aus
Herren-Chef Mathias Berthold: „Der Gesamtweltcup steht für Mario nicht zur Diskussion, er konzentriert sich voll auf die Speed-Disziplinen und wird erst wieder nächste Woche in Gröden am Start sein.“ Damit bleibt Raich, wie in den vergangenen Jahren, unser einziger ernst zu nehmender Kandidat im Kampf um die große Kristallkugel.

Und obwohl der 32-jährige Technikspezialist vergangenen Sonntag vor dem Beaver-Creek-RTL wegen Rückenproblemen w. o. geben musste, hat er noch alle Chancen im Gesamtweltcup. Denn die Weltcup-Favoriten Didier Cuche (SUI) und Aksel Lund Svindal (NOR) haben erst 158 bzw. 156 Punkte auf ihrem Konto.

Im Gesamtweltcup ist Raich nur 1:17-Außenseiter
Titelverteidiger Carlo Janka (SUI) hat es erst auf 124 Punkte gebracht – so gesehen ist Raichs Nordamerika-Ausbeute (63) gar nicht so schlecht. Wetten, dass mit einem Podestplatz in Val d’Isère seine Gesamtweltcup-Außenseiterquote von derzeit 1:17 (bet-at-home.com) sofort in die Höhe schnellen wird?

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